Backpacker Weltreise Blog OVERLANDTOUR

Was für ein Wochenende! Zum 40. Jubiläum kamen knapp 400 Globetrotter nach Hachenburg in den Westerwald. Bereits am Donnerstag fuhr ich morgens los und kam am frühen Nachmittag an. Ich war schon erstaunt, dass auf der großen Wiese schon so viele Fahrzeuge und Zelte standen. Bevor ich mein Zelt aufbaute, gab es erstmal ein Wiedersehn mit einigen dzg-lern.

Der Nachmittag verging dann wie im Fluge, bei netten Gesprächen und Reiseerzählungen. Abends ging es dann Richtung Grillhütte um den Getränkestand zu öffnen.

Die Afrikaner kommen – mit leckeren Sachen

Als es schon etwas später war, kam auch das afrikanische Catering-Team. Der Wagen war schnell mit unserer Hilfe aufgestellt, jedoch musste sich das Team erstmal mit ein, zwei Bierchen stärken um die Kochtöpfe anzuheizen. Ist halt typisch afrikanisch!

Somit gab es erst etwas später leckeres afrikanisches Essen, jedoch wurde die „Überbrückungszeit“ gut genutzt am Getränkestand.

Die Wiesen füllen sich immer mehr mit Teilnehmern

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück kurz in das Löwen-Bad um eine Dusche zu nehmen. Alle Globetrotter konnten nach der Anmeldung diesen Service gratis nutzen. Das Schwimmbad ist sehr schön und einen Besuch wert.

Der obere Platz füllt sich immer mehr und mehr und an der Anmeldung bildet sich sogar eine kleine Schlange. Wundervolle Fahrzeuge sind zu bestaunen. Ich denke öfters dran, wenn diese Fahrzeuge ihre Geschichten erzählen könnten….

Zum Beispiel steht ein „Prinzgauer“ aus dem Baujahr 1941, ein VW-Bus T1 von 1960, der aussieht wie nagelneu oder ein alter Land Rover aus dem Jahr 1959. Übrigens kam der Land Rover und seine Besatzung aus England extra nach Hachenburg für das Treffen. Allerdings hatten die Zwei nicht die weiteste Anreise, sondern ein dzg-Mitglied kam aus Guinea (Westafrika).

Ein buntes Programm wurde den Besuchern geboten

Damit keine Langeweile aufkam wurden zwei lange Nächte mit Bildvorträgen durchgeführt. Das Highlight war der El-Mundo-Gewinner mit „Die Baummenschen Neuguineas“, Braue­reiführung, Geländespiel, gesellige Spiele mit Spiele Erfinder, Jonglierwork­shop , Münchhausen­Tour durch Hachenburg, Kennenlern­-Workshop, Kuchenbuffet, Lagerfeuer, Lesungen, Mountainbike­Tour, Servas Vorstellung, Wanderung und Schmieden! Speziell für kleine Globis wurde ein Ritterturnier und ein Walderlebnisparkour mit dem Förster arrangiert.

Wem das allerdings zu viel Action war, gesellte sich an den Getränkestand oder an einen Stellplatz und tauschte Erfahrungen mit anderen Globetrottern aus.

Das Wetter war gnädig mit uns

Das Wetter kann sich im Westerwald schon mal von seiner ungemütlichen Seite zeigen. Wir hatten jedoch recht viel Glück, denn am Freitag schien die Sonne bei knappen 30° Grad und am Samstag zogen ein paar Schauer vorbei. Der Regen hielt sich in Grenzen und tat der Veranstaltung keinen Abbruch.

Erst reisten sie, dann schrieben sie…

Das war die Überschrift einer kleinen Podiumsdiskussion, bei der ich auch in erster Reihe mitmachen durfte. Die dzg entstand 1974 und damals gab es unter diesem Titel in dem Zeit-Magazin einen mehrseitigen Artikel über die ersten alternativen Reiseführer, die von den Gründern der dzg geschrieben wurden. Dabei erzählten Friedemann von Engel, Reinhold Korte, Lutz Fehling, Heribert Seul, Achim Aubert und Bernd Tesch über die Anfänge der dzg und ihren alternativen Reiseführern.

Heute würden diese wohl nicht mehr gekauft werden, da sich die Informationsquellen und Anforderungen geändert haben und das Internet diesen Bereich gut abdeckt. Ich kam zu der Ehre mit diesen Herren auf einer Bank zu sitzen, da ich der jüngste Autor aus den Reihen der dzg war. Interessanterweise kam ich auch nicht selbst auf die Idee meine Weltreise als Buch zu verfassen, sondern ein Verlag kam auf mich zu. Des Weiteren werden heutzutage eher Reiseberichte gespickt mit Informationen eher geschrieben, da die Reiseführer von den großen Namen wie z.B. Reise KnowHow oder Lonley Planet vertrieben werden.

Schön war, als die Diskussion zu dem Thema Reisen von „Heute“ vs. „Gestern“ aufkam. Leider wurde diese aus Zeitmangel nicht richtig beendet – vielmehr nur angerissen. Aber das Thema wird bestimmt im nächsten oder übernächsten Jahr noch einmal aufgenommen!

Der Sonntag naht und somit auch der Ausklang

Zwei wundervolle Tage gingen zu Ende und nach dem Frühstück wurde mit der letzten Veranstaltung, der Jahreshauptversammlung der dzg, das Ende des Treffens eingeläutet. Nach Geschäfts-, Kassen und sonstigen Berichten wurde zusammen nochmal mit einem Glas Sekt auf 40 Jahre Deutsche Zentrale für Globetrotter e.V. angestoßen und mit einem positiven Blick in die Zukunft geschaut!

Nächstes Jahr werde ich voraussichtlich leider nicht am Sommertreffen dran teilnehmen können, da ich mich dann irgendwo in Afrika rumtreiben werde… Aber 2016 bin ich wieder mit dabei!

über den Author siehe alle Posts Autor Webseite

Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

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