Backpacker Weltreiseblog OVERLANDTOUR

Das Drehkreuz Bangkok hat doch immer noch etwas zu bieten.

Die Touristenaktrationen habe ich schon in meinen letzten Besuchen gesehen und so ging ich es gechillt an. Da ich nicht in der Gegend der Khaosan Road unterkommen wollte beschloss ich in dem ehemaligen Backpackerviertel Lumphini unterzukommen. Ein Backpackerviertel wäre zu viel gesagt, es war eine kleine Straße, die jetzt noch drei bis vier Restaurants und Guesthouse und dazu zwei 7eleven auf 500 Metern zu bieten hat.

Verkehrstechnisch ist Lumphini super angeschlossen, entweder mit der Metro drei Haltestellen bis zum Hauptbahnhof, oder mit der Buslinie 47 von Skytrain Haltestelle National Stadium / MBK bis hin zur Khaosan Road. Auch zu Chatuchak Weekend Market geht es in 27 Minuten mit der Metro. Also perfekt angebunden.

Mir hat es gefallen aus dem Guesthouse zu kommen und nicht im großen Trubel zu landen. Alles was ich brauche ist vorhanden und somit der perfekte Ausgangspunkt.

Die grüne Lunge von Bangkok – Der Lumphini-Park

Nach ein paar Minuten stehe ich am Eingang des Lumphini-Parks und nach ein paar Metern verschwindet die ständige Geräuschkulisse des Bangkoker Straßenchaos. Die Luft wird jetzt nicht unbedingt besser, aber die Ruhe tut einfach gut.

Ich schlendere durch den Park, die Jogger und Radfahrer drehen ihre Runden und ich setze mich ein paar Minuten an den See und schau dem Treiben einfach zu. Viele Einheimische tuen es mir gleich, oder machen sogar ein Nickerchen. Nach einer Weile geht es weiter und ich komme am Pavillon vorbei, auf dem gerade einige Musiker üben. Ich lausche noch kurz, bevor ich mich auf den Weg nach Silom aufmache um von dort aus mit den kleinen Booten die Klongs erkunden möchte.

Auf den Klongs Richtung Stadtgrenze

In der Nähe des MBK (Shopping-Mall) gehe ich auf ein kleines Boot und fahre auf einem Klong los, nach einer Zeit ist die Fahrt zu Ende – Endstation. Weiter geht es aber mit einem anderen Boot. So fahre ich zwei Stunden bis fast zur Stadtgrenze von Bangkok und sehe Bangkok von einer ganz anderen, neuen Seite. Interessant ist auch das Zu- und Aussteigen, wenn das Boot noch nicht mal richtig angelegt hat. Jedoch ins Wasser ist keiner gefallen ;-). Auf dem Rückweg steige ich irgendwo aus und genieße noch eine leckere Suppe in einer der vielen Garküchen.

Auf nach China-Town

Vor ein paar Jahren bin ich mal kurz durch China-Town gelaufen, aber das war eher recht kurz. China-Town liegt nur ein paar Busstationen von Lumphini entfernt. Mit dem Bus Nummer 4 ging es dann direkt dort hin. Als erstes empfing mich ein chinesischer Tempel, der noch ein wenig Ruhe ausstrahlte. Kurz danach ging es durch die kleinen Gassen und Straßen, dem Markt mit seinen vielen Angeboten, darunter meistens nur komischer chinesischen Krims Krams den keiner braucht. An den großen Straßen reiht sich ein teures chinesisches Restaurant an das Andere, in dem leider auch so etwas wie Haifischflosse für U$ 50 Dollar angeboten wird. Ja auch hier gibt es diese fragwürdigen Gerichte! Aber ich finde noch einen kleinen Stand der mir ein paar Siu Maai anbietet, die dazu noch richtig lecker sind. Nach drei Stunden des Stöbern, Riechens und Schmeckens werden meine Beine schwer, denn bei 35° Grad im Schatten zieht es mich dann langsam wieder Richtung Heimat um ein Wenig auszuruhen.

Concert in the park – Bangkok Symphony Orchestra

An meinem letzten Tag fand dann im Lumphini Park ein Konzert des Bangkoker Symphonie Orchester statt. Das Ganze ist sogar kostenlos und vor dem Pavillon war die Wiese bereits gut gefüllt. Nicht nur Thais, sondern auch sehr viele Ausländer mit ihren Kindern waren hier, scheinbar alles Expats die in Bangkok arbeiten. Bei Popcorn und Getränken ging es dann los und die Musikauswahl war super. Das Repertoire reichte von den Titelmelodien der Filme Rocky und Mission Impossible bis hin zum Radetzkymarsch. Zwischendurch trat dann noch ein Schülerchor auf, der live dazu sangen. Nach zwei Stunden war die Vorstellung schon vorbei und so langsam kam die Zeit des Abschieds…

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Glückwunsch! Mit dem Khlong Boot hast Du den meiner Meinung nach besten Bangkok Tipp gefunden, von dem scheinbar niemand weiß.

    Ich muss ja sagen weiter als bis zur 90° Linkskurve bin ich das Khlong Boot noch nie gefahren. Das hat auch schon gut 40 Minuten von Pratunam aus gedauert 😉

    Auch das Konzert im Park ist ein echter Geheimtipp, wir waren am Sonntag dort.

    • Hallo Florian,

      ich muss ja immer wieder mal was Neues finden in Bangkok und diesesmal waren es die Khlong Boote. Mir hat es spaß gemacht so relaxt Bangkok von einer neuen Perspektive anzusehen.
      Das Konzert sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen, wenn man gerade in Bangkok ist! Gemütlich im Park chillen und dem Trubel der Metropole zu entfliehen ist wirklich angehem und empfehlenswert.

      Wünsche dir noch viel Spaß in Thailand!
      Grüße Jens

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