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Das Bo-Kaap Viertel – Das bunte Kapstadt entdecken
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Bo-Kaap, der Stadtteil von Kapstadt mit seinen vielen bunten Häusern, zieht die Besucher förmlich an. Bo-Kaap ist ein Markenzeichen und ein Begriff für jeden Kapstadt Reisenden und Malaienviertel, auch unter Malay Quater oder Cape Muslim Quarter bekannt ist, ist auf jeden Fall ein Besuch wert. Eine gute Nachricht kam 28. März 2019, denn an diesem Datum traf die Stadt Kapstadt die Entscheidung, dass das Bo-Kaap Viertel über eine so genannte Heritage Protection Overlay Zone geschützt wird.

Die Geschichte des Bo-Kaap Viertels in Kapstadt

Das Bo-Kaap Viertel - Das bunte Kapstadt entdecken

Eine kleine Foto-Tour durch das Bo-Kaap Viertel

Das ca. ein Quadratkilometer große Bo-Kaap Viertel entstand im 17. Und 18 Jahrhundert, als sich am Fuße des Signal Hill und in Sichtweite des Tafelbergs und Devils Peak, die freigelassenen Sklaven aus
Indonesien, Sri Lanka, Indien und Malaysia, in den ehemaligen kap-holländischen Kolonien, niederließen. Die engen und manchmal steilen kleine Straßen, die noch mit Pflastersteinen teilweise versehen sind, sind mit den vielen bunten Häusern das Wahrzeichen des Bo-Kaap Viertels. Die Bo-Kaap Bewohner und auch sozusagen Gründer dieses Viertels waren überwiegend Muslime und dies ist auch heute noch so. Im Jahre 1794 entstand genau hier im Bo-Kaap, in der Dorp Street, die erste Moschee Südafrikas – die Auwal-Moschee. Heute gibt es zehn Moscheen im Bo-Kaap Viertel und es leben ungefähr 6.000 Menschen dort. Das Bo-Kaap Viertel liegt sehr zentral in der Innenstadt Kapstadts und der Bahnhof ist zum Beispiel nur ein Kilometer entfernt.

Eine Foto-Tour durch das Bo-Kaap Viertel in Kapstadt

Das Bo-Kaap Viertel - Das bunte Kapstadt entdecken

Eine kleine Foto-Tour durch das Bo-Kaap Viertel

Den Charme des originalen und echten Kapstadts wird heute noch sichtbar bei einer geführten oder selbstorganisierten Tour oder Foto-Tour durch das Bo-Kaap Viertel. Die Architektur und die Bauweise haben sich nicht verändert und mit den vielen bunten Häusern wird eine kleine Tour zu einem Augenschmaus. Dein Fotoapparat wird sich freuen und deine SD-Karte wird glühen beim Schreiben der Daten. Genieße die historischen Gebäude am Hang des Signal Hills und erfreue dich an der Farbvielheit.

7 Sicherheitstipps für Kapstadt

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Was ist zu besuchen bei der Bo-Kaap Tour

Ein Besuch im ältesten erhaltenen Haus, das heute noch im Originalzustand ist, ist mögliche. Denn dieses Original Bo-Kaap Haus ist das heutige Bo-Kaap Museum und stammt aus den 1760er Jahren. Die wahren Sehenswürdigkeiten im Bo-Kaap Viertel sind jedoch die vielen bunten Häuser, in denen heute noch die Nachfahren der ehemaligen Sklaven wohnen. Diese Nachfahren sind auch unter dem Namen Kap-Malaien bzw. Kap-Muslime bekannt.

Die Sicherheit im Bo-Kaap Viertel

Ich finde es auch wichtig das Thema Sicherheit anzusprechen. Das Bo-Kaap Viertel macht einen wunderschönen Eindruck auf Touristen und bei der Schönheit der Häuser, solltest du nicht die Sicherheit außeracht lassen.
Ich habe das Bo-Kaap Viertel immer tagsüber, meistens am Vormittag, besucht. Ich war selber dort und habe mit meiner großen Kamera fotografiert. Ich weiß, dass das Bo-Kaap Viertel nicht zu den sichersten Viertel gehört und bin auch achtsam. Mir wurde öfters von Einheimischen gesagt, dass ich nicht in kleine Seitenstraßen und vor allem nicht hoch zu den öffentlichen Parks gehen soll. Hier ist eine kleine Karte von den Straßen, die ich selber abgelaufen bin. Aber immer Augen auf und auf die Warnungen der Einheimischen hören, denn sie möchten, dass den Besuchern nichts passiert in ihrem Viertel. Wer eine geführte Tour sucht, der wird hier fündig.

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Das Bo-Kaap Viertel wird eine Heritage Protection Overlay Zone

Das Bo-Kaap Viertel - Das bunte Kapstadt entdecken

Eine kleine Foto-Tour durch das Bo-Kaap Viertel

Es hat sich viel getan in den letzten Jahren, denn bis Mitte 2017 trug der Stadtteil, der zwischen Signal Hill und Buitengracht Street und dem Motorway M62 liegt, noch den Namen „Sub Place Schotschekloof“ bis er die offiziell Bezeichnung „Bo-Kaap Viertel“ bekam.
Der 28. März 2019 war ein sehr wichtiger Tag für das Bo-Kaap Viertel. An diesem Tag traf die Stadt Kapstadt die Entscheidung, dass das Bo-Kaap Viertel eine so genannte Heritage Protection Overlay Zone wird. Dies war ein wichtiger Schritt zur Erhaltung des historischen Viertels, denn 2017 kamen Pläne für ein 17-stöckiges Hochhaus mit Luxusapartments auf. Ab hier begannen die Einwohner gegen den Niedergang ihres Viertels zu demonstrieren und Unterschriften zu sammeln. Dies und wahrscheinlich auch noch andere Gründe ist es zu verdanken, dass das Bo-Kaap Viertel uns erhalten bleibt.

Der Bürgermeister der Stadt, Dan Plato, beschrieb dies an jenem Tag als einen entscheidenden Moment für das historische Bo-Kaap Viertel mit seinen Worten:

„Ich möchte mich bei allen persönlich bedanken, die hartnäckig geblieben sind. Ich möchte denjenigen, die kürzlich am öffentlichen Bürgerbeteiligungsprozess teilgenommen haben, für ihr Engagement und ihre konstruktiven Beiträge meinen Dank aussprechen.
“Das Bo-Kaap betritt ein neues Kapitel, in dem seine Einwohner und Grundbesitzer sich aktiv zum Wohle des touristische Erbe Kapstadts fördern können.”

Genauer bedeutet dies, dass sich die Stadt Kapstadt verpflichtet hat, die Rechnungen für die Wiederherstellung und Instandhaltung von Grundstücken in der Heritage Protection Overlay Zone bezahlen. Diese neue Schutzzone betrifft das gesamte Wohngebiet zwischen den Straßen Buitengraght, der Carisbrook und Strand Street.
Ich hoffe, dass dir der Besuch und das Fotografieren im Bo-Kaap Viertel genauso viel Spaß macht wie es mir gemacht hat. Vielleicht hinterlässt du mir noch ein Kommentar zu deinen Eindrücken aus dem Bo-Kaap Viertel.

Hier noch ein paar Bilder aus dem Bo-Kaap Viertel

 

 

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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