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Death Road Bolivien – Die Todesstraße bei La Paz
Das Foto muss sein am Corners of Death

Die Death Road bei La Paz heißt eigentlich „Yungas Road“ und auf Spanisch „Camino a Los Yungas“. Früher begann der Camino a Los Yungas in der Stadt La Paz und zog sich ca. 80 Kilometer lang in das nordöstlich gelegene bolivianische Caranavi. Seit Dezember 2007 gibt es eine neue asphaltierte zweispurige Straße und aus der Todesstraße wurde eine Touristenattraktion, denn die nutzen jetzt den alten Camino de la Muerte (Death Road) zum Downhill fahren.

Die Death Road – Ein Mythos der Geschichte

Downhill Mountainbiking bei La Paz

Die Übersichtskarte der Death Road Route in Bolivien

Anfang der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts entstand die Death Road während einer Auseinandersetzung oder auch Krieg mit Paraguay. Die Bolivianer nannten diesen Krieg „La guerra estúpida“ auf Deutsch einfach „Der dumme Krieg“. Jeder Krieg ist meiner Meinung dumm, aber leider gibt es zu viele davon. Damals wurde die Death Road von paraguayischen Zwangsarbeitern gebaut, um das Hochland mit den Regenwäldern des Amazonasbeckens zu verbinden. Der Camino a Los Yungas begann zwar in la Paz, jedoch startete die Death Road erst ab dem La-Cumbre-Pass und ab hier ist sie ca. 65 Kilometer lang. Auf der einspurigen Schotterpiste gab es einen regen Straßenverkehr, so dass Unfälle unausweichlich waren.

Der Name ist Programm – gefährlich ist was anderes

Camino de la Muerte bei La Paz

Kurvig ist die Death Road

Jeder der den Namen „Death Road“, „Camino de la Muerte“ oder “gefährlichste Straße der Welt” hört und du noch erzählst, dass du mit dem Mountainbike dort downhill fahren willst, dem geht meistens die Phantasie durch. Wie viele Menschenleben die Death Road forderte ist nicht bekannt, aber Schätzungen zufolge gab es jährlich 200 bis 300 Todesfälle bis zur Eröffnung der neuen Umgehungsstraße in 2007.
Heute ist kein Verkehr mehr auf der Death Road, denn hier fahren nur noch ein paar Einheimische die dort wohnen oder die Tour-Busse der Tour Anbieter herunter. Die größte Anzahl der Verkehrsteilnehmer sind Mountainbikes. Für den normalen Verkehr ist die Death Road gesperrt. Als ich 2012 das erste Mal den Camino de la Muerte mit dem Mountainbike herunterfuhr, sah ich kaum andere Gruppen. Heute, 2018 gibt es bestimmt vier oder fünfmal so viele Tour Anbieter und daher auch wesentlich mehr Touristen. Der Name ist Programm – die Death Road ist beliebt bei den Mountainbikern und das nicht zu unrecht.

Auf der Death Road herrscht Linksverkehr

Camino de la Muerte bei La Paz

Es herscht Lonksverkehr auf der Death Road

In Bolivien herrscht normalerweise Rechtsverkehr, allerdings gibt es eine Ausnahme. Auf dem alten und für den heutigen Verkehr gesperrten Teil der Death Road herrscht noch heute die Regel „Linksverkehr“. Dies bedeutet, dass Derjenige, der talwärts fährt auf der linken Seite fahren muss. Somit musst du immer an der Seite des Abgrundes fahren. Aber warum eigentlich ist das so? Die Erklärung ist einfach, denn wenn du links abwärtsfährst, dann kannst du leichter um die Ecken der Felswände sehen. Da man im Auto ja links am Steuer sitzt macht das Sinn. Ein zweiter Grund war damals, die bergauf in Richtung La Paz fahrenden und überwiegend schwer beladenen Fahrzeuge auf dem Berg zugewandten und besser befestigten Straßenseite fahren sollten. Heute besteht diese Regel immer noch und der Abgrund ist dein ständiger Begleiter.

Ist die Death Road als Mountainbiker gefährlich

Theoretisch ist die Fahrt ungefährlich und jeder, der einigermaßen sicher Radfahren kann, der kommt auch unten lebendig an. Passieren kann immer etwas und ja, es gibt auch tödliche Unfälle mit Mountainbikern. Ich denke, dass es ganz auf deinen Fahrstil darauf ankommt und wieviel Risiko du beim Fahren eingehst. Wer die alte Death Road herunterbrettert und dazu keine Erfahrung mit Schotterstraßen hat, für den kann es gefährlich werden. Fehleinschätzungen können fatale Folgen haben, denn wenn dir dein Hinterrad beim Bremsen blockiert und du deswegen ungewollt absteigst vom Mountainbike, dann ist der Abgrund nahe. Hier geht es teilweise hunderte Meter tief abwärts und die Überlebenschance schwindet. Ich bin beides Mal sehr schnell runter und ich hatte auch zwei, drei Mal, dass mein Hinterrad wegrutschte und ich glücklicherweise das Fahrrad abfangen konnte. Klar, es kann etwas passieren, aber jeder der vernünftig und mit Respekt fährt, der erlebt einen tollen Tag mit unvergesslichen Erinnerungen.

Die Klimazonen Südamerikas komprimiert auf der Death Road

Die Yungas Road schlängelt sich praktisch durch alle Klimazonen, die es in Südamerika gibt. In la Paz startet man auf 3.600 Meter Höhe und von hier aus geht es stetig nach oben bis zum höchsten Punkt, dem La-Cumbre-Pass. Der La-Cumbre-Pass liegt auf 4.670 Metern und die Luft wird dünn und auch kalt. Hier oben ist die Vegetation eher dünn und der hier startende Camino de la Muerte bietet auf dem ersten Teil der Straße wunderbare Ausblicke auf die hohen Berge mit seinen Felsen. Vom kalten Altiplano geht die Abfahrt auf den nächsten 65 Kilometern 3.437 Metern runter zu den Yungas, den warmen, immer feuchten Regenwäldern des Amazonasbeckens. Die verschiedenen Klimazonen wirst du alleine daran erkennen, dass du zu Beginn frierst wie ein Schneider und unten in Coroico dein Outfit bis zur Badehose weggeschmolzen ist. Auch das Atmen wird dir unten auf etwa 1.200 Metern wieder leichtfallen und gibt deinem Köper eine kurze Auszeit von der bolivianischen Höhe.

Preis der Death Road Tour und wo buche ich die Death Road Tour

Ich habe ja im Wild Rover La Paz übernachtet und nicht nur im Wild Rover, sondern so gut wie in jedem Hostel kannst du einer Tour buchen. Es ist so schon einfach im Hostel die Death Road Tour zu buchen, aber bestimmt wird sie etwas teurer sein. Zum Beispiel in der Straße des Wild Rovers gibt es mindestens vier oder fünf Touranbieter, die dir genau dieselben Touren anbieten, nur für einen wesentlich günstigeren Preis. Hier kannst du bestimmt gut ein Drittel sparen.
Ich habe für die Death Road Tour 380 Bolivianos (€ 47,36 Stand 2018) bezahlt, zum Vergleich hat diese Tour im Hostel 680 Bolivianos gekostet. Wer etwas die Preise vergleicht, der kann viel Geld hier sparen.

Equipment Tour Anbieter der Death Road Downhill-Abfahrt

Camino de la Muerte bei La Paz

Mein Bike und meine Ausrüstung – Es kann los gehen

Auf den hochglanz Flyern der Anbieter werden dir verschiedene Mountainbikes angeboten. Meistens gibt es zwei verschiedene Arten von Bikes und ganz ehrlich, ich habe immer die billigste Variante gewählt und bin damit gut gefahren. Bei meiner ersten Fahrt 2012 lag der Unterschied der Bikes bei den Bremsen und der Gabelfederung. Die billige variante hatte keine Gabelfederung und ganz normale Bremsen. Die teure Variante hatte vorne eine Gabelfederung und vorne Scheibenbremsen. Bei der Qualität der Mountainbikes gab es sonst keine Unterschiede. Im Mai 2018 lag der Unterschied zwischen teuer und günstig darin, dass das billige nur die Gabelfederung besaß und das teure auch eine Federung unter dem Fahrradsitz hatte. Beide Varianten hatten vorne und hinten Scheibenbremsen und somit war der Unterschied recht gering. Daher empfand ich meine Wahl des günstigen Rades als völlig ausreichend. Übrigens war ich auch der Einzige in der Gruppe, der die günstige Variante wählte.

Die Protektoren und der hübsche Schutzanzug

Morgens am La-Cumbre-Pass werden am Startpunkt die Bikes und auch die restliche Schutzausrüstung ausgeteilt. Die Protektoren für Ellenbogen und Schienbeine, der Helm, die Handschuhe, die Schutzhose und die Jacke gibt es von deinem Touren Anbieter. Alle Touren Anbieter haben auf der Death Road ihr eigenes Design bei der Schutzkleidung und somit sind die Gruppen auch leicht optisch auseinanderzuhalten. Das Material der Schutzkleidung besteht aus 100% Polyester und ist nicht gerade atmungsaktiv, dafür wird dich das dicke Polyester bei einem Sturz gut schützen. Oben wirst du es noch lieben, da es noch etwas Wärme spendet, aber spätestens beim Lunch wirst du es ausziehen.

Dein Death Road Guide Team

Dein Guide Team auf dem Tagesausflug zur Death Road besteht aus zwei Guides und einem Busfahrer. Der Busfahrer bringt die Gruppe von La Paz bis zum La-Cumbre-Pass, ab dort fährt er der Gruppe langsam hinterher. Falls jemand während der Abfahrt nicht mehr mit dem Fahrrad fahren möchte, kann jederzeit dann in den Bus. Am Ende der Tour sammelt er alle samt Mountainbikes wieder ein und bringt dich zurück nach la Paz.
Bei den zwei Guides ist einer der Chef und hat das sagen. Er ist in der Regel sehr erfahren und dein Ansprechpartner. Der zweite Guide fährt meistens voraus, macht Fotos und schaut, dass die Straße frei ist. Bei einem technischen Defekt sind beide die Mechaniker, die dir dein Bike wieder flott machen.

Auf der Todesstraße von La Cumbre nach Coroico


Die Strasse von La Cumbre nach Coroico wurde 1995 in einer Studie der Inter-American Development Bank zur Most dangerous Road in the World gekürt und jetzt geht es mit dem Mountainbike immer abwärts. Die Fahrt auf der Most dangerous Road teilt sich auf der Tour in zwei Etappen. Auf der ersten Etappe fährt man ca. 20 Kilometer auf der neuen asphaltierten Straße bis nach Chusquipata. Ab hier geht es auf die alte Death Road und hier beginnt die zweite Etappe bis nach Yolosa. In Yolosa ist dann schluss, denn ab hier würde es sonst wieder 200 Höhenmeter hoch gehen und darauf hat dann kaum noch einer Lust.

Erste Etappe: La Cumbre bis Chusquipata

Camino de la Muerte bei La Paz

Das obligatorische Gruppenbild

Nachdem du am Hostel in La Paz abgeholt wurdest startet die Death Road am höchsten Punkt La Cumbre. Kurz nach dem La-Cumbre-Pass auf 4.589 Metern wird als erstes das kleine Frühstück von deinem Guides und dem Busfahrer aufgebaut. In der Zeit, in der sich die noch nicht ausgeschlafenen Mountainbiker über Coca-Tee und Brot hermachen, wird die Ausrüstung und die Fahrräder für jeden Einzelnen zurechtgelegt. Am Tag vorher, bei der Buchung habe ich meine Kleidungsgröße und mein Fahrradwunsch geäußert und so liegt am Fahrrad und dem Rest der Ausrüstung ein kleiner Zettel mit „Jens“. Nachdem jeder seine hübsche Schutzkleidung angelegt hat, wird noch mit einem Schluck 96% Alkohol „Pachamama“ (Quechua: „Mutter Welt“) gedankt und ein kurzes Gebet gesprochen um sicher in Yolosa anzukommen. Das folgende Gruppenfoto ist dann der Startschuss für die erste Etappe.
Auf den ersten Kurven bergab soll jeder erst einmal langsam fahren um sich mit seinem Bike anzufreunden und die Bremsen kennenlernen. Ab dann heißt es wir treffen uns alle vor dem „Tunnel“ wieder, da wir dort nicht durchfahren sollen. Auf dem Stück wird schnell klar, wer das Adrenalin sucht und die Scheibenbremsen nicht zum Glühen bringt. Die Gefahr auf diesem Stück besteht in der Überheblichkeit der Fahrer und der kleinen Schlaglöchern im Asphalt. Der zweite Guide rast jedes Mal vorweg um immer wieder Fotos von uns zu machen und wartet dann als Erster am Tunnel. Da wir nicht durch den Tunnel fahren sollen, nutzen wir den alten kleinen Schotterweg neben an, allerdings werden wir vorgewarnt. Dieser Weg wird auch als „Toilette“ für Busse genutzt und wir sollen auf „Tretminen“ aufpassen.
Es geht weiter downhill und wir fahren jetzt bis zum „Coca Check Point“. Hier müssen wir alle warten, denn den Check Point müssen wir alle zusammen überqueren. Hier gibt es auch kleine Kioske und wer mag kann sich hier mit einer Coca Cola versorgen. Während der schnellen Fahrt merke ich die kalte Luft der Hochanden, die sich durch mein Zwiebelschalensystem kommt. Die Finger sind auch am abfrieren, denn die Schutzhandschuhe halten nicht besonders warm. Meine Blicke verlassen immer wieder die Straße und bleiben an den Steilhängen der Berge und den grünen Wiesen hängen. Umso weiter wir nach unten kommen, desto mehr ändert sich die Landschaft. Die saftigen Wiesen werden von dichten grünen Bäumen abgelöst und so düse ich berauscht von der Geschwindigkeit und der Landschaft den Berg hinunter.
Kurz vor dem Örtchen Chuspipata müssen wir alle wieder in den Bus. Die Fahrräder werden schnell auf das Dach verfrachtet und wir fahren das letzte Stück mit dem Bus bis zum Beginn der alten Death Road. Unser Guide erzählt uns warum wir mit dem Bus fahren müssen, denn vor sechs Jahren bin ich dieses Stück noch gefahren. In den letzten zwei Jahren gab es dort zwei tödliche Verkehrsunfälle mit Touristen. In diesem kleinen Teilstück geht es bergauf und es ist sehr kurvig. Nach dem zweiten tödlichen Unfall hat die bolivianische Regierung diese Teilstückchen für Radfahrer verboten. Jetzt müssen die Tour Anbieter ihre Gäste bis zum Anfang der alten Death Road mit dem Bus fahren. Ich fand es nicht so schlimm, da es bergauf ging und ich dadurch mehr Energie für die kommende Abfahrt hatte.

Zweite Etappe: Chusquipata bis Yolosa (Coroico) – Die alte Death Road beginnt

Camino de la Muerte bei La Paz

Das Foto muss sein am Corners of Death

Endlich die alte Death Road beginnt und die asphaltierte Straße ist Geschichte. Der Straßenbelag auf der alten Yungas Road besteht jetzt aus kleinem bis großen Schotter und dazu kommen auch noch oft große Felsstücke aus dem Boden. Ab hier ist ein Mountainbike von Nöten und schnell merke ich, es wird anstrengend in den Handgelenksknöcheln. Die Schotterpistenfahrt über den Camino de la Muerte schüttelt mich bei der schnell Downhill-Fahrt trotz Federgabel am Lenker durch. Spaß macht es dennoch und leider konzentriere ich mich oft zu sehr auf das Fahren, anstatt auf die grandiose Landschaft. Der Linksverkehr ist kein Problem, da es eigentlich kein Gegenverkehr gibt. Unser Guide gibt immer wieder Stopps vor, damit die Gruppe wieder zusammen ist und bei jedem Stopp erzählt er etwas über die Straße, der Landschaft oder der Fauna. So kommen wir auf der zweiten Etappe nach Yolosa an der sehenswerten „Corners of Death“ und den „San Juan Wasserfälle“ vorbei.
In Yolosa endete dann für uns die Biketour vor einer kleinen Bar. Die Mountainbikes verstauten die Guides wieder auf dem Bus, während wir alle zusammen beim Bierchen das „Überleben der Todesstraße“ begossen.

Der Instagram Fotospot zum Beweis

Camino de la Muerte bei La Paz

Der neue Insagram Fotospot auf der Death Road

Unsere Gruppe raste an diesem neuen Fotospot vorbei, aber ich nahm mir die Zeit um ein Bild davon zu machen. Hier ist was los und bis ich endlich an der Reihe war, musste ich noch kämpfen, dass die Anderen mal aus dem Bild verschwanden. Warum machen die Leute immer Bilder und bleiben dann dort stehen und müssen sie sich gleich anschauen? Das können sie doch auch fünf Meter neben an machen, aber so ist das halt bei einem Touri-Stopp.

Zip Line ZZip Flying Fox bei Yolosa

Camino de la Muerte bei La Paz

Zip Line ZZip Flying Fox bei Yolosa

Du hast kurz vor dem Ende noch Adrenalin auf der Most Dangerous Road der Welt übrig, dann wartet noch eine Zip Line Fahrt auf dich. Ich kenne Ziplining aus Chiang Mai in Thailand und daher war es für mich klar, hier in Bolivien will ich auch mal mit der Seilrutsche unterwegs sein. Der Spaß ist mit 60 Bolivianos € 7,47 Stand 2018 nicht teuer und das Wichtigste ist, dass ich noch für den guten Zweck gerutscht bin.
Die Idee zum Zzip Flying Fox entstand 2010, damit der Tourismus in der Yungas-Region gefördert wird und der kleine beschaulichen Ort Yolosa etwas vom Touristenkuchen der Death Road abbekommt. Das Projekt ist sozial angelegt und unterstützt somit die kleine Gemeinde. Auf der 1.555 Meter langen Zipline kannst du sogar bis zu 80 km/h schnell werden, auch wenn ich das nicht geschafft habe und weit über hundert Meter über den Regenwald fliege. Die Aussicht ist dabei auch wunderschön und einen gewissen Kick gibt die Seilrutsche auch. Fast noch cooler als das Ziplining selbst war dann die Rückfahrt zum Fahrrad, denn hier durften, oder mussten wir auf das Dach des Kleinbus klettern und hatten eine grandiose Aussicht auf der Fahrt der Yungas Road. Wer hier nicht fliegt, der verpasst was auf der Tagestour.

Das Ende der Tour beginnt mit einem Bierchen und leckerem Essen

Camino de la Muerte bei La Paz

Death Road Survivors – Das Ende der Tour beginnt mit einem Bierchen

Henkersmahlzeit ade… hier kommen die Death Road Survivors! Nach der Tour geht es bei (ich denke) jedem Tour Anbieter in ein Restaurant zum Mittagessen, welches im Tour Preis inklusive ist. Das Essen ist beide Male in Ordnung gewesen und das Bierchen hat auch geschmeckt. Das Bier wie auch andere Getränke musst du extra bezahlen. Beim Essen hat dann auch jeder Death Road Survivor sein T-Shirt, was auch im Tour Preis inklusive ist, bekommen. Nach dem Essen geht es vor der Dusche noch zum Abkühlen in den Pool, denn hier bei 1200 Metern Höhe ist es verdammt warm.
Mein Tipp: Da du hier im Regenwald bist und du spätestens bei dem kleinen Lunch keine langen Sachen mehr anhaben wirst, solltest du ab dort ein Moskito-Repellent nutzen. Ich hatte leider Keins dabei und die vielen Mückenstiche am Bein haben noch zwei Wochen danach wie wild gejuckt.

Nach dem Essen und dem Duschen geht es dann erschöpft mit dem Bus zurück nach La Paz zu deinem Hostel. Die Fahrt dauert von hier gute zwei Stunden und nach kurzer Zeit wird es still im Bus – die Death Road Survivors gönnen sich jetzt eine Auszeit!

Zum Ende kommen noch die Bilder der Death Road Tour

Wie sieht´s aus nach dem du jetzt weißt was dich erwartet? Würdest Du die Death Road in Bolivien runterfahren? Oder vielleicht hast Du diese Adrenalin-Tour ja schon gemacht? Ich freue mich auf einen Kommentar von dir.

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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