Backpacker Weltreiseblog OVERLANDTOUR

Auf meinem Weg treffe ich immer viele Leute, die Einen sind angenehm, die Anderen…. schweigen ist Gold! In den letzten Tag hat mich jemand gefragt, ob ich dir dritte Hauptreligion nach dem Hinduismus und Buddhismus hier in Nepal kenne!?! Ich schaute wohl etwas verdutzt und bekam die Antwort „Tourismus“! Daran musste ich heute wieder denken und lachen, als ich hier im Nationalpark Chitwan mein Tourismusprogramm erleben durfte.

Der Nationalpark Chitwan besteht seit 1973 und seit dem dürfen keine Tiere mehr erlegt werden, vor allem Elefanten. Daraus folgte, dass die Elefanten hier nun vermehrt werden um zum Einen die Touris durch den Park zu chauffieren und zum Anderen festgekettet zur Show gestellt werden. Mir kam es so vor, als ob die meisten Elefanten sich angekettet mit wenig Bewegungsfreiheit langweilen. Das Bild passte irgendwie nicht.
Die Hauptbesichtigungspunkte sehen dann folgendermaßen aus: Zuerst wird mit einem Einbaum der Fluss unsicher gemacht und auf Krokodil und Vogeljagt gegangen! Tatsachlich würden zwei Krokodile gesichtet und einige Vögel dazu. Als zweite Attraktion wird das Baden im Fluss mit den Elefanten angeboten, hier darf der Touri auf den Rücken klettern und der Elefantenführer hinten dran steht und dem Elefanten mit einem Hieb das Zeichen gibt Wasser über den Touri zu spritzen. Ganz toll, ich habe die Zeit dazu benutze mal gemütlich in der Sonne ein Nickerchen zu halten. Die dritte Attraktion wollte ich erst nicht mit machen, aber wer es noch nie gemacht hat, kann sich auch kein Urteil drüber erlauben. So bin ich auf dem Rücken eines Elefanten ab in den Dschungel um ein Tiger, ein indisches Panzernashorn, Bären oder sonstiges Tiere mit dem Fotoapparat zu schießen. Alles klar dachte Tiger und Bär hier und so viele Menschen wohnen direkt neben und im Nationalpark! Aber ich muss gestehen wenigstens einen Bären gesehen zu haben! Leider lies sich kein Tiger oder indisches Panzernashorn blicken! Schade! Was mich am meisten Beeindruckt hat, war wie sanft und fast lautlos der Elefant durch das Unterholz des Waldes und der Graslandschaft geglitten ist! Wahnsinn!! Der Elefantenführer schlug mit keiner Stange mit Hacken auf den Elefanten ein, sondern benutze einen Stock und seine Füße zum steuern. Eine richtige Meinung habe ich aber nicht, ob der Elefant so richtig behandelt wird und es richtig ist, solch ein Angebot wahrzunehmen. Ich glaube, dass solch ein Ritt ein trügerischen Eindruck hinter lässt, wenn danach die Tiere wieder an die Kette kommen und mit ihren Fußfesseln wenig Bewegung haben. Ein zweites Mal werde ich nicht mehr brauchen.
Mein kleines Fazit zum Nationalpark Chitwan: Also ein „must see“ ist es nicht. Die Landschaft um den Fluss und dem Wald ist sehr nett, allerdings sind diese überall zu finden, dafür bracht niemand extra nach Nepal zu kommen.

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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