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Ab in den Dschungel hieß es und dazu fuhr ich in das kleine Macas in Ecuador. Macas liegt recht abgelegen und die Busse fahren entweder von Cuenca oder Banos/Puyo aus hin. Nach einer anstrengenden 7 Stunden Fahrt über die Nacht hinweg, empfing mich eine gesichtslose Stadt namens Macas. Die Stadt hat so rein gar nichts zu bieten und das Einzige, was sich lohnt in Macas ist zur Kirche zu fahren, die hoch über Macas drohnt und einem einen tollen Ausblick bieten soll. Leider nicht für mich, da das Wetter keine Sicht zu ließ.

Auf der Suche nach einen Trip in den Dschungel

Ich lief durch die Straßen und suchte eine Agentur um in den Dschungel zu kommen und fand sogar eine von ganzen Dreien. Die nette Dame „Alexandra“ erzählte mir so ziemlich alles in spanisch und ich verstand dann auch nur die Hälfte, egal es wird schon. Am nächsten Morgen ging es um 7 Uhr los und wir fuhren in das kleine Shuar-Dorf „Buena Esperanza“. Dort übergab sie mich ihren Bruder Raphael mit dem ich zwei volle Tage im Dschungel verbringen sollte. Raphael ist ein Idealist und kaufte sich 30 Hecktar Dschungel um dort zu leben und den Dschungel vor der Abholzung und sonstigen Schandtaten zu schützen. Er probiert noch mehr Dschungel dazu zukaufen, aber das Geld liegt halt nicht auf der Straße. Zusammen liefen wir dann gute 2,5 km durch den angrenzenden Dschungel von Buena Esparanza bis wir zu einem Fluss kamen, von dort aus ging es dann mit dem Kanu noch 15 Minuten bis zu seiner Hütte mitten im Grün.

Eine kleine Hütte mitten im Dschungel

Meine Unterkunft im Dschungel

Meine Unterkunft im Dschungel

Von dort aus starteten wir erst per Fuß um die nähere Umgebung zu besichtigen. Es gibt Bäume, die eine Wurzel bis zu 30m haben und sehr groß sind. Als Raphael mal dringend Geld brauchte, wollte er ein paar Bäume fällen lassen, dies haben Gäste von ihm mitbekommen und ihm die Bäume abgekauft. Jetzt tragen sie Namensschilder der Besitzer und bleien dem Dschungel erhalten. Tolle Idee! Am Nachmittag sind wir dann noch mit dem Kanu herum gefahren und dann noch durch den Dschungel gelaufen.

Übrigens ohne Gummistiefel geht mal gar nichts – alles Matsch während der Regenzeit! Das Laufen ist mit den Gummistiefeln schön anstrengend und dazu auch recht gewöhnungsbedürftig! Zurück zum Dschungel am Nachmittag, ging es dann 100 Höhenmeter den Dschungel rauf, das bei Matsch und kaum Halt. Dazu kommt noch die Höhe und die Luftfeuchtigkeit von gefühlten 500% unter der Regenjacke!

Im Dschungel von Macas

Im Dschungel von Macas

Am zweiten Tag sind wir dann mit LKW-Schlauch, T-Shirt, langer Hose und Gummistiefel auf dem Fluss durch den Dschungel geschippert. Die Profis nennen das Tubing! Eine lustige Sache und die Querfeldeintour mit dem LKW-Schlauch durch den Dschungel zurück sah bestimmt auch lustig aus! Übrigens ging es durch ein Meer von Begonien, meine Mama wäre entzückt gewesen!

Am dritten Tag ging es dann zu einem Wasserfall. Zum Glück hatte es die ersten zwei Tage nicht geregnet, was am dritten Tag dann in dreifacher Dosis nachholt wurde. Alexandra holte mich bei Rapahel ab und es ging wieder Richtung Macas. Unterwegs stiegen wir wieder aus dem Bus aus und machten uns auf den Weg zum Wasserfall. Nach zwei Stunden laufen im strömenden Dauerregen kam Alexandra und ich wieder zurück, der Wasserfall liegt mitten im Nichts und bei schönem Wetter kann dort in zwei Pools geschwommen werden. Ich verzichtete drauf, wobei ich auch samt Gummistiefeln reinspringen hätte können. Übrigens als ich zurück kam, waren in jedem Stiefel ca. ein halber Liter Wasser drin, so strak hat es geregnet.

Zurück in der Zivilisation

Als wir zurück nach Macas kam, nahm ich den nächsten Bus nach Puyo, da Macas nichts zu bieten hat und ich so am nächsten Morgen nicht so lange im Bus sitzen muss. Die Fahrt von Macas nach Puyo war klasse, der Bus schraubt sich langsam in die Höhe und die Aussicht über den Dschungel wird noch gekrönt von einem Vulkan im Hintergrund! Wer hier fährt, sollte sich ein Platz auf der linken Seite des Busses sichern!

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Lieber Jens,

    ich wünsche Dir frohe Ostern.

    Wie immer tolle Aufnahmen, aber wo waren bitteschön die Schlangen, die man im Dschungel erwartet. Ich könnte zwar darauf verzichten, aber interessant wäre es bestimmt. Gute Weiterreise und paß auf Dich auf.

    Liebe Grüße

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