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Schimpansen Trekking im Kibale NP

Schimpansen? Schimpansen hatte ich bis vor einer Woche überhaupt nicht auf dem Schirm. Aber wie immer auf Reisen kommt es anders als man denkt! Aber das werdet ihr noch an meiner neuen Route demnächst merken. Zurück zu den Schimpansen. Unsere kleine Reisegruppe entschloss sich spontan in Kampala den Kibale National Park zu besuchen und den Schimpansen einen kleinen Besuch abzustatten. Immerhin gibt es dort die höchste Population der Primaten in freier Wildbahn und die Chance diese auch anzutreffen liegt bei 90%. Das Permit hatten wir alle in Kampala schon bei der „Uganda Wildlife Authority“ besorgt und sind dann gemeinsam zum Kibale National Park aufgebrochen.

Den Weg habt ihr ja schon mit bekommen, da wir mit dem Bus nach Fort Portal gefahren sind und zwei Nächte im Lake Nkuruba Nature Reserve davor verbrachten. Von dort aus haben wir uns dann nach Kibale durchgeschlagen und einen Abend vorher ca. 10 Kilometer vom Eingang im „Chimps Nest“ übernachtet. Die Unterkunft ist super, allerdings ist der Weg von der Hauptstraße mit dem Boda Boda (Motorradtaxi) eher ein großes Wagnis. Für den nächsten Morgen vereinbarten wir mit dem netten Besitzer, dass er uns mit dem Auto zum Eingang fuhr damit wir pünktlich vor 8.00 Uhr im Kibale National Park waren.

Auf zu den Schimpansen (Kibale National Park)

Nach einer kurzen Einführung eines Rangers, wurden die ca. 25 Personen in Fünfergruppen aufgeteilt. Es hieß, dass wir ca. eine Stunde zu den Schimpansen laufen, dann eine Stunde mit den Schimpansen verbringen, bevor es wieder auf den einstündigen Rückweg geht.

Nach einer knappen Stunde wurde es plötzlich laut im Regenwald. Erst dachte ich eine andere Gruppe ruft laut durch den Wald, jedoch waren es keine Menschen sondern die Schimpansen in den Baumwipfeln. Leider regnete es nachts gewaltig und unser Guide meinte, dass die Schimpansen dann nicht gerne auf den Boden kommen, sondern in den Baumkronen bleiben. Nach einigen Minuten querfeldein durch den Regenwald standen wir dann unter einer Gruppe der Primaten. Leider weit oben in den Baumkronen konnte man die Schimpansen nicht besonders gut erkennen. Es schien auch so, dass sie sich immer gezielt von uns abwenden würden. Eine Stunde verging und kein Schimpanse kam zu uns runter. Ich dachte schon „Hmmm, das war es jetzt – wir müssen zurück“, aber es kam ganz anders.

Nach guten eineinhalb Stunden ging unser Guide weiter und bei unserem Streifzug durch den Regenwald sind sie plötzlich direkt neben uns. Völlig cool sitzen sie im Gras oder auf einen Baumstamm und wundern sich über die Eindringlinge. Vielleicht drei Meter beträgt der Abstand und sie nehmen kein reis aus von uns. Wir liefen dann noch weitere eineinhalb Stunden durch den Wald uns sahen einige Schimpansen direkt vor unsere Nase. Es war schon ein tolles Gefühl diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Der Besuch hat sich jedenfalls gelohnt.

Wie nur zurück nach Fort Portal

Auf der Ladefläche des LKWs um nach Fort Portal zu kommen.

Auf der Ladefläche des LKWs um vom Kibale National Park nach Fort Portal zu kommen.

Wir waren die einzigen Vier, die die Schimpansen auf eigene Faust besuchten und somit war klar, dass wir die guten 25 Kilometer zurück nach Fort Portal irgendwie meistern mussten. Der Plan sah aus, auf der Straße ein Minibus oder per Anhalter im Auto nach Fort Portal zu kommen. Nachdem wir uns an der Einfahrt zum National Park postiert hatten, kam kein Auto vorbei und von einen Minibus war auch nichts zu sehen. Warten hieß die Devise und so kam es, dass ein Lastwagen aus dem Park fuhr. Der Fahrer wollte unbedingt ein Foto mit dem Holz-Schimpansen am Eingang machen und so sprach ich ihn an, ob sie nicht nach Fort Portal fuhren. Die Antwort war dann Kampala, aber bis Fort Portal konnten wir auf der Ladefläche mitfahren. Die Fahrt war recht angenehm, denn die vorbeiziehenden grünen Teeplantagen und die Bananenfeldern waren ein Augenschmaus. Leider, kurz Fort Portal, holte uns dann ein Regenschauer ein, so dass es kurz ungemütlich wurde.

Hast du schon mal Schimpansen besuch und wie hat es dir gefallen? Oder möchtest du mal nach Uganda? Ich freu mich auf dein Kommentar!

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Weitere Infos und Links zu einer Reise nach Uganda:

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

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