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Thermalbad von Papallacta
Thermalbad von Papallacta

Wer kennt schon Papallacta in Ecuador? Einheimische, Kolumbianer und teure deutsche Reiseagenturen wie ich feststellen durfte. Papallacta liegt ca. eineinhalb Stunden von Quito aus per Bus entfernt und eignet sich von dort aus auch als Tagestrip, allerdings kam ich aus dem Dschungel und bin mit über sechs Stunden von Puyo mit dem Bus angereist.

Die Fahrt war wunderbar, denn die Straße führte durch den Dschungel und die Aussichten waren traumhaft. In Papallacta angekommen, durfte ich feststellen, dass das Dorf sehr klein ist. Kein Geldautomat, keine Wäscherei, die ich nötige hätte nach dem Dschungel 😉 und gerade mal zwei Hotels, die mir zu teuer waren. Also, erst mal Rucksack auf und los geht’s. Was soll ich sagen, es geht immer! Auf der Straße zu den Thermalbädern liegt eine Hospedaje, die mir für 7,00 U$ eine Bett gab und ich abends noch lecker Essen konnte – Forelle!

Auf zu den Thermalbäder von Papallacta

Thermalbad von Papallacta

Thermalbad von Papallacta

Die Bäder sollen gleich (2km) die Straße rauf sein, es waren dann aber locker mal 3km und es geht nur bergauf. Bergauf ist normal auch nicht so schlimm, wenn es nicht gerade in einer Höhe 3200m ist. Per Anhalter kam ich jedoch gut und günstig jedes mal schnell an mein Ziel und abwärts ist es kein Problem.

Am Ziel angekommen gibt es zwei, drei verschiedene Bäder, die jedoch einen unterschiedlichen Standart haben. Vor meinem Besuch hatte ich mal gegooglet und entschied mich für das angeblich beste Thermalbad. Immerhin stand ein Bus mit einer deutschen Reisegruppe vor dem dazugehörigen Hotel und ich denke, dass es das richtige Thermalbad war. Preislich konnte ich keinen unterschied zu den Thermalbädern erkennen.

In dem Thermalbad gibt es verschiedene Pools die von ca. 36° bis 40° Grad heißes Wasser haben. Die Anlage sieht super aus und das relaxten unter Trompetenbäumen und Amaryllis macht richtig spaß und ist empfehlenswert. So verbrachte ich dort einen schönen Tag bevor es zu meinem nächsten Abteuer gehen sollte.

 

Per Anhalter mit 160 km/h über die Andenstraße nach Quito

Die gebrochene Lenkstange

Die gebrochene Lenkstange

Als ich morgens um 6.30 Uhr an der Bushaltestelle wartete hielt plötzlich ein Auto und der Fahrer fragte mich, ob ich mit nach Quito kommen wollte. Na klar, besser im Auto als im Bus und die Musik im Auto war dazu noch klasse. Edward wollte bestimmt etwas Unterhaltung haben, jedoch mein Spanisch ist nicht das Beste, aber wir konnten uns verständigen. Er erzählte mir, dass er Ausbilder bei der Arme für den Dschungel ist, er Motorkross und Rally fährt. Bei letzten schaute ich mal auf den Tacho, der bereits schon 160 km/h zeigte. Schnell war er, auch beim Überholen und das bei einer nassen, kurvenreicher Andenstraße….. Was soll ich sagen, unsere Fahrt dauert nur 30 Minuten, dann war die Kurve zu scharf für die guten 100 km/h, die Kreuze an der Seite zeigten dies auch optisch an und ab ging´s. Der Gegenverkehr war geistesgegenwärtig und nach drei, vier Pirouetten schlugen wir auch schon im Betonstraßengraben dreimal ein, so dass noch eine Pirouette dazu kam.

Das Auto stand, und Edward stieg aus um nachzusehen! Hmm, alles klar, paar Beulen und Kratzer, die Felgenkappe vorne rechts wieder drauf und weiter geht´s…. Dachte er, denn ich hatte schon bemerkt, dass vorne rechts die Achse etwas abbekommen hatte. Nach weiteren 50m merkte er es auch, denn lenken lies sich der Nissan nicht mehr! Uns war nichts passiert und so wie es aussah ist die Aufhängung der Lenkstange gebrochen (KFZler bitte berichtigen per Kommentar, falls ich falsch liege). Wir das nächste Auto gestoppt um bis zum nächsten Dorf zukommen. Edward wollte sich um ein Mechaniker kümmern und ich mich um den Bus nach Quito.  Das mit dem Bus dauerte dann noch etwas, bis einer mal kam und nach vier Stunden erreichte ich dann auch gesund und munter Quito!

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

13 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hi, schön, dass du einen genialen Tag in Papallacta hattest – ich habs dort auch genossen 😉 Mehr zumindest als in Santa Rosa de Cabales in Kolumbien 😉 (Mehr dazu ab Freitag auf http://littlemissitchyfeet.com).
    Lustigerweise bin ich übrigens auch via Puyo nach Papallacta gekommen, um mich mit zwei Freunden aus Quito dort zu treffen und dann weiterzuziehen. Gelandet bin ich um 5.00 früh… 🙂

    Ich denke, du bist jetzt schon weiter gezogen – aber wenn du noch Tipps, Infos zu Ecuador oder Kolumbien brauchst und sie nicht auf meinem Blog findest, kannst du mich gern anschreiben.

    Toitoitoi noch, suerte 😉

    Doris

    • Hallo Doris,
      Danke für dein Angebot für Tips in Ecuador und Kolumbien, aber ich bin bereits über Sydney nach Bali weiter gezogen 😉
      Grüße Jens

  • Also der Profi sagt, Lenkgestänge gebrochen.
    Das kann man mit Sekundenkleber oder einem Pflaster wieder richten 🙂
    Aber bei den Straßen langt es wenn man mit drei Rädern fährt.

    LG Jochen

    • Na also, dann kann mit den letzen Prüfungen gar nichts mehr schief gehen. Übrigens ein Pflaster hätte ich dabei gehabt! So ein Mist, er hätte mich sonst direkt neben meinem Hostel abgesetzt!! Das nächste mal rufe ich dich dann an!!
      Lg 😉

  • Klingt super! Wir starten in zwei Stunden von Quito nach Papallacta und freuen ins schon riesig auf die heißen Pools! Viel Spaß weiterhin auf der Tour!!

  • Lieber Jens,
    Fröhliche Ostern aus Deutschland!
    Weiterhin alles Gute auf Deiner phantastischen Weltreise.
    Herzliche Grüße,
    Thomas

    • Danke Thomas für die Osterwünsche, ich hoffe ihr habt ein schönes Fest auch wenn das Wetter nicht so berauschend ist in Deutschland!
      Grüße Jens

  • Lieber Jens,

    soviel zu „per Anhalter durch die Galaxis“ ach nee Ecuador 😉 gut das Dir nichts passiert ist.

    Viel Spaß weiterhin.

    Dina

  • Hallo, Jens,

    Frohe Ostern! Landschaft und Bäder sehen ja wirklich fantastisch aus!, ebenso
    der gefüllte Teller. Ich könnte richtig neidisch werden!
    Zum Glück ist beim Unfall nix passiert,
    weiter gutes Reisen
    Gabi Becker-Hassemer

    • Hallo Frau Doktor,
      ich wünsche auch frohe Ostern und genießen sie die freien Tage! Es freut mich, dass Ihnen die Bilder gefallen. Die Thermalbäder waren wirklich schön und entspannend.
      Viele Grüße auch an Ihr Team
      Jens

    • Nur in den Anden kann das schnell ein unschönes Ende nehmen. Die Kreuze an den Straßenrändern sind ein Zeugnis davon 🙄

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