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Nha Trang – Vietnam
Nha Trang – Vietnam

Auf dem Weg nach Saigon mache ich noch einen Stop in Nha Trang. Ich habe keine Lust fast 24 Stunden nur im Bus zu sitzen und so verweile ich noch zwei Tage am Beach. Als ich morgens gegen 6 Uhr ankam und mich auf den Weg machte ein Hostel zu finden musste ich mit erschrecken folgendes feststellen:

Nha Trang erschien mir mit seinen vielen hohen Häusern, den Namen der Hotelketten, Reiseveranstaltern, den Straßen wie eine der vielen spanischen Urlaubsstädten. Die Stadt hat kein Flair, kommt mir steril vor und ich fühle mich nicht wohl, aber für eine Nacht geht es. Ich finde nicht weit vom Strand ein Hostel, dass mir ein Bett im Dorm für 4 U$-Dollar anbietet.

Nachdem ich mein Rucksack abgestellt habe zieht es mich in die Stadt, jedoch nicht vorher zum Strand zu laufen. Nach ein paar Schritten stehe am Strand und auch hier sieht es aus wie in Italien oder Spanien. Die Hotels haben ihre Liegen parat stehen und diese kosten dazu noch eine Leihgebühr. Es ist schon recht heiß und so ziehe ich weiter. Die Stadt hat rein gar nichts zu bieten, außer ihre Kathedrale. Als ich diese betrete, merke ich wie schön frisch es hier ist. Ich beschließe einen Moment hier zu verweilen – die Ruhe, das angenehme Klima unter dem Kirchendach lässt mich länger drin verweilen, als ich erst dachte.

Da treffe ich doch wieder eine alte Bekannte

Da es bereits früher Nachmittag ist, laufe ich zurück zum Hostel. Direkt auf der Straße vor dem Hostel treffe ich Albane wieder. Wie klein doch Vietnam ist! Sie ist auf der Suche nach einer neuen Bleibe, da ihre nicht sauber und angenehm war und fünf Minuten später bucht sie im selben Hostel ein. Daraufhin gehen wir erst einmal was Essen und verabreden uns für den Abend in einer Kneipe. Der Abend wird daraufhin etwas feuchter und wir feiern unser Wiedersehen, aber auch unseren Abschied, da sie am nächsten Tag nicht nach Saigon aufbrechen würde.

Den nächsten Tag will ich bis zur Abfahrt nur am Strand verbringen. Auf dem Weg dahin mache ich kurz einen Stop im Supermarkt und hier wird es dann schon etwas komisch. Die Verkäuferin redet auf mich ein und ich verstehe sie nicht, aber es ist auch kein vietnamesisch. Nach einer kurzen Weile merkt sie, dass ich wohl nur ein Fragezeichen im Kopf habe und so spricht sie mich auf englisch an woher ich komme. Ich meinte zu ihr aus Deutschland und dass ich sie weder auf vietnamesisch oder auf der anderen Sprache verstehen könne. Sie lacht und meinte nur, dass dies russisch wäre, den gefühlte 100% der Touristen seinen Russen. Ich fragte sie warum dies sei und sie meinte, dass es einen internationalen Flughafen in Nha Trang und es eine Direktverbindung nach Russland gäbe. Seitdem hätten sie halt nur noch Russen in Nha Trang. Ja die Russen waren mir auch schon aufgefallen, leider meist negativ, da sie sich gegenüber den Vietnamesen nicht, ich sag jetzt mal „nett“ benehmen.

Am Abend setze ich mich in den Nachtbus nach Saigon und verlasse die kleine russische Enklave.

 

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo mein Lieber!

    Da lässt man dich mal zwei Wochen allein und du schreibst Bericht für Bericht…Hat ganz schön gedauert wieder auf den neuesten Stand zu kommen 😉

    Ich bin selbst ein bisschen durch die Welt gereist. Ja gut…es war „nur“ Gran Canaria und wahrscheinlich nix für dich…sehr touristisch.
    Ich fand es trotzdem sehr schön und hab mich bestens erholt 😉
    Hoffe, es geht dir auch gut!

    Ganz liebe Grüße,

    Moni

    • Hallo Moni,

      Gran Canaria ist bestimmt toll und auch dort könnte ich locker Urlaub machen! Wichtig ist dennoch nur, dass du dich erholt hast und es dir spaß gemacht hat! Es freut mich, dass ich dir mit den „paar Berichten“ aus zwei Wochen einen Vormittag im Büro versüssen konnte! Bleib dran, denn die Endphase hat schon fast begonnen……

      Liebe Grüße 😉

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