Frankfurt bietet mit der Kleinmarkthalle seinen Besuchern eine kulinarische Sehenswürdigkeit an. Die Mainmetropole Frankfurt ist bekannt für ihre Banken, die Börse, die Messe und ihren Flughafen, jedoch solltest du dir bei deinem Besuch in Frankfurt die Kleinmarkthalle nicht entgehen lassen. Die Kleinmarkthalle Frankfurt liegt nur ein paar Schritte von der Frankfurter Einkaufsmeile „Zeil“ entfernt und du findest sie zwischen dem Liebfrauenberg und der Hasengasse. In der multikulturellen Mainmetropole treffen sich in der Kleinmarkthalle die traditionellen Kräuter Frankfurts genauso wie die internationalen Spezialitäten und laden ihre Besucher ausdrücklich zum Probieren, Genießen und Verweilen ein.
Die ganze Welt an einem Ort: Die Vielfalt der Händler

Die Kleinmarkthalle von oben betrachtet
Frankfurt ist bekannt als eine weltoffene Metropole und die Kleinmarkthalle ist ein Spiegelbild ihrer Bewohner. Das Besondere ist, dass die Kleinmarkthalle ihre traditionelle Marktatmosphäre behalten hat. Ob Kräuter der „Frankfurter Grüne Soße“ oder „Safran“ aus Persien, ob „Rindswurst“ oder „veganen Kuchen“, ob Äbbelwoi oder Wein, hier trifft sich die kulinarische Welt. Von Montag bis Samstag ist die Kleinmarkthalle in Frankfurt ein Begegnungsort der Frankfurter und ihrer internationalen Besucher und eine der beliebtesten und lebendigsten Sehenswürdigkeiten Frankfurts.
Das Geheimnis der echten Frankfurter Grünen Soße
Die Frage kommt oft auf und die traditionelle Zusammensetzung der Grie Soß (Grünen Soße) besteht aus den sieben geschützten Kräutern: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Falls du die Grie Soß nicht in der Kleinmarkthalle probierst, dann bestelle dir ein „Frankfurter Schnitzel“ und genieße sie mit Bratkartoffeln.
Warum ich den Fünfziger-Jahre-Charme der Markthalle liebe

Ob Kräuter der „Frankfurter Grüne Soße“ oder „Safran“ aus Persien, ob „Rindswurst“ oder „veganen Kuchen“, ob Äbbelwoi oder Wein, das Angebot der rund 60 Händler ist großartig
Seit meiner Kindheit ist der Besuch der Kleinmarkthalle einmal in der Woche obligatorisch. Verändert hat sich die Markthalle in der Zeit kaum, seit zwei Jahren werden ein paar Verkaufsstände in der Fleisch- und Wurstzeile umgebaut und erscheinen ziemlich fancy, was mir persönlich gar nicht so gut gefällt. Ich finde den Charme der fünfziger und sechziger Jahre einfach schön. Modern ist cool, aber irgendwie passt es nicht in die denkmalgeschützte Kleinmarkthalle. Als Kind gab es immer leckere Fleischwurst bei der „Frau Schreiber“, heute ist der zwei Quadratmeter große Verkaufsstand der „In-Fleischwurst“-Stand in der Markthalle. Die Schlange ist meistens elend lang und ich gehe dann zu einem anderen Metzger, der Firma Dey. Samstags wird oft bei der Bäckerei Huck frisches Brot gekauft, aber auch die Stückchen und Croissants sind der Wahnsinn. Früher habe ich sie direkt in der Bäckerei gekauft, als die Filiale noch neben meiner Berufsschule war. Ich liebe es, in dem Gewusel herumzulaufen, die frischen und bunten Auslagen von Obst und Gemüse zu sehen: In diesem Moment kommt mir der Mikrokosmos Kleinmarkthalle vor, als ob ich irgendwo in der Welt einen Markt besichtige.
Kulinarische Vielfalt: Was dich beim Marktbesuch erwartet

Die Fleischwurst der Frau Schreiber ist legendär in Frankfurt
Schlemmen auf der Galerie: Mein persönlicher Geheimtipp

Die Galerie oben in der Kleinmarkthalle
Die spannende Geschichte hinter dem Frankfurter Original
Die erste Markthalle öffnete Ende des 19. Jahrhunderts und das Gebäude entstand damals im Stil der Neurenaissance. Bis zur Eröffnung der Großmarkthalle im Jahre 1928 diente die Kleinmarkthalle auch dem Großhandel. Im Zweiten Weltkrieg (1944) fiel auch die Kleinmarkthalle dem Bombenhagel zum Opfer, wie fast die gesamte Innenstadt und der Wiederaufbau begann 10 Jahre später im Jahre 1954. Die Kleinmarkthalle wurde in einem typischen Baustil der fünfziger Jahre erbaut und ich finde, dass die Kleinmarkthalle ihren eigenen nüchternen Charme hat. Heute bietet die lichtdurchflutete Kleinmarkthalle Platz für rund 60 Händler und dazu kommt noch die Galerie.
Auf ihren rund 1.500 m2 werden Backwaren, Gemüse und Obst, Blumen, orientalische Gewürze, Bioprodukte, Frischfleisch und Fisch aus eigener Zucht, handgemachte Nudeln und lecker eingelegte Oliven angeboten.
Kreativer Foto-Stopp: Das bunte Riesen-Graffiti an der Außenfassade

HEINZ SCHENK: Mein Großvater sagte immer “Trinke nie zuviel, denn die letzte Flasche, die umfällt, könntest du selber sein.”
Praktische Tipps: Öffnungszeiten und Adresse auf einen Blick
- Montag bis Freitag: 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr
- Samstag: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
- Sonntag: geschlossen
- Adresse: Hasengasse 5-7, 60311 Frankfurt am Main
Parken an der Kleinmarkthalle Frankfurt
Stell dein Auto im Parkhaus Hauptwache ab, das ist die entspannteste Lösung. Von dort läufst du in ein paar Minuten zur Hasengasse und musst dich unterwegs nicht um einen freien Platz kümmern. Die aktuellen Preise stehen auf der Seite des Parkhauses. Sie ändern sich zu oft, als dass eine Zahl hier lange stimmen würde.
In den Seitenstraßen rund um die Halle gibt es ebenfalls Plätze. Die taugen nur zum Kurzparken, und auch dann schau genau auf das Schild. Das Ordnungsamt kontrolliert dort regelmäßig und schreibt Falschparker zuverlässig auf.
Mit Bus und Bahn bist du in der Innenstadt ohnehin schneller. Konstablerwache und Hauptwache liegen gleich weit von der Halle entfernt, an beiden halten U-Bahn und S-Bahn. Von dort sind es wenige Minuten zu Fuß.
Die Weinterrasse in der Kleinmarkthalle
Oben auf der Galerie liegt die Weinterrasse, und die hat ihre eigenen Zeiten. Montag bis Freitag ist sie von 10 bis 20 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 19 Uhr. Der Sonntag ist der interessante Tag: Die Halle bleibt dann geschlossen, die Weinterrasse nicht. Auch unter der Woche geht sie zwei Stunden über den Ladenschluss der Halle hinaus. Die Adresse ist dieselbe, Hasengasse 5-7.
Führungen durch die Kleinmarkthalle
Wenn du die Halle nicht auf eigene Faust erkunden willst, schließ dich einer kulinarischen Führung an. Je nach Anbieter kostet sie zwischen 24 und 49 Euro pro Person. Du gehst in einer kleinen Gruppe durch die Gänge, hörst unterwegs die Geschichte des Hauses und probierst an mehreren Ständen. Gebucht wird direkt beim jeweiligen Anbieter.
Genieße die Impressionen der Kleinmarkthalle
Häufige Fragen zur Kleinmarkthalle Frankfurt
Wann hat die Kleinmarkthalle Frankfurt geöffnet?
Von Montag bis Freitag ist die Kleinmarkthalle von 8 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 8 bis 16 Uhr. Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen bleibt sie geschlossen. Einzelne Stände schließen etwas früher, wenn die Auslage leer ist.
Hat die Kleinmarkthalle samstags oder sonntags geöffnet?
Samstags ja, von 8 bis 16 Uhr, das ist zugleich der vollste Tag der Woche. Sonntags bleibt die Halle zu. Offen ist an diesem Tag aber die Weinterrasse auf der Galerie, von 12 bis 19 Uhr.
Wo kann ich an der Kleinmarkthalle Frankfurt parken?
Am besten im Parkhaus Hauptwache, von dort sind es ein paar Minuten zu Fuß. In den Seitenstraßen rund um die Hasengasse geht es nur zum Kurzparken, das Ordnungsamt kontrolliert dort regelmäßig.
Wie komme ich mit Bus und Bahn zur Kleinmarkthalle?
Steig an der Konstablerwache oder an der Hauptwache aus, beide Stationen liegen gleich weit entfernt und werden von U-Bahn und S-Bahn bedient. Von dort läufst du wenige Minuten durch die Innenstadt zur Hasengasse 5-7.
Was kostet eine Führung durch die Kleinmarkthalle?
Je nach Anbieter zwischen 24 und 49 Euro pro Person. Enthalten sind ein geführter Rundgang mit der Geschichte des Hauses und mehrere kleine Verkostungen an den Ständen.
Wann hat die Weinterrasse in der Kleinmarkthalle geöffnet?
Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 19 Uhr. Sie öffnet später als die Halle und schließt später, sonntags hat sie als Einzige geöffnet.
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Naja, die Übersetzung des Spruches kann ich so nicht ganz stehen lassen, auch wenn sie sehr kreativ ist.
Der “Fromaasch de Brie” meint einfach “Fromage de Brie” also den (Brie-)Käse. Auch der kann müffeln.
Die “Brühe” würde zwar gleich ausgesprochen, aber “Brieh” geschrieben werden.
Ein wirklich liebevoller Bericht, der die kleinen Feinheiten der Kleinmarkthalle gut darstellt. Ich liebe einfach das internationale und freundliche Gewusel dort.
Ansonsten bliebe nur noch die Empfehlung irgendwie von Montag bis Donnerstag dort zu sein. Freitags/Samstags ist es dann wirklich unglaublich voll und von Besuchern überfüllt.
Ich bin gebürtiger Frankfurter, wohne in Garmisch-Partenkirchen, 89 Jahre alt, verheiratet.. Ich plane für demnächst mit dem PKW eine Reise nach Ffm. Ich bin stark gehbehindert. Möchte unbedingt zur Kleinmarkthalle. Kann nur sehr kurze Wege gehen. Meine Frage: kann ich mit meinem PKW dorthin fahren
und dort auch Parken ? Habe einen Schwerbehinderten Parhausweis.. Danke für Ihre Antwort.
Hallo Rudolf,
da ich so gut wie nie mit dem Auto in die Stadt fahre weiß ich nicht genau wo Behindertenparkplätze sind an der Kleinmarkthalle. Aber es gibt dort in der Nähe welche. Ich meine direkt neben der Kleinmarkthalle in der “Ziegelgasse” könnte einer sein. Wo auf jedenfalls ein Behindertenplatz ist, ist in der Straße “Liebfrauenberg/Töngesgasse” und vor/beim Eingang in der “Hasengasse”. Ansonsten ist das Parkhaus Am Römer in der Nähe.
Ich wünsche dir einen super Besuch in der Kleinmarkthalle.
Viele Grüße
Jens
Hallo Rudolf,
ich meine (bin mir aber nicht zu 100% sicher), dass es direkt an der Halle ein paar Parkplätze für Schwerbehinderte gibt. Die nächsten Parkhäuser sind “Römer” und “Konstablerwache”, vielleicht100-150m entfernt.
Du könntest aber hier mal nachfragen, die Marktleitung weiß es bestimmt: kleinmarkthalle@hfm-frankfurt.de