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Koh Samet
Koh Samet

Vom Norden in den Süden an das Meer, so dachte ich es mir und wie immer ist es einfach klasse in Thailand schnell von A nach B zu kommen. In Chiang Mai habe ich mich abends in den Nachtzug nach Bangkok gelegt und bin morgens um 6 Uhr entspannt und munter angekommen. Vom Bahnhof ging es mit der Metro (MRT) und der Hochbahn (BTS) zum Bus Terminal Ekkamai. Von hier aus starten alle 60-90 Minuten ein Bus nach Koh Samet oder eher gesagt nach Ban Phe. Hier könnt ihr euch ein Hin- und Rückticket kaufen und einiges sparen. Dieses Ticket ist dann ein Monat gültig und an kein Datum gebunden.

Nuanthip Pier auf dem Festland in Ban Phe

Nuanthip Pier auf dem Festland in Ban Phe

In Ban Phe steigt ihr einfach am Nuanthip Pier aus, denn hier soll es die günstigsten Fähren geben. Ich habe die normale Fähre benutzt und nicht das Speedboat, so dass ich nur ein Drittel bezahlt habe. Die Fahrzeit der normalen Fähre beträgt ca. 35 Minuten und ist recht angenehm. Übrigens könnt ihr euch auch gleich ein Hin- und Rückticket kaufen, dann spart ihr noch einmal.

Was kostet was…

Die Insel Koh Samet besteht fast ausschließlich aus einem Nationalpark, somit müsst ihr damit rechnen, dass ihr die Gebühr [200 Baht/2015] bezahlen müsst. Irgendwie habe ich dies nicht gemacht, da ich ohne Tour Operator mir meine Tickets gekauft hatte und mich danach keiner mehr fragte. Nur als ich am Hafen ankam sollte ich eine Hafengebühr von 20 Baht bezahlen. Koh Samet ist recht klein, gerade einmal 7 Kilometer lang und an der dicksten Stelle 4 Kilometer breit. Die meisten Strände gibt es nur an einer Seite der Insel und diese sind über die einzige Straße mit den grünen Pickup-Taxis verbunden. Hier fängt meiner Meinung schon der Nepp an, denn der Taxi-Club hat für die Fahrten feste Preise festgelegt, jedoch wenn du alleine dastehst, dann musst du den ganzen Pickup mieten und das kostet dann 250 Baht. Recht teuer und handeln ist nicht drin!

An welchen Strand nur?

Der geilste Strand beim Samet Ville Resort

Der geilste Strand beim Samet Ville Resort auf Koh Samet

An welchen Strand fragt sich der Eine oder Andere soll ich nur? Ein Taxi nahm mich mit einigen anderen Touris am Pier mit und fuhr mich dankenswerterweise kostenlos bis zum Sai Kaew Beach. Irgendwie hat er es wohl verpeilt, dass ich nicht zu einer organisierten Gruppe gehörte. Bei mir hat sich die Strandauswahl per Zufall ergeben, denn ich war nicht gewillt für eine Nacht 1500 Baht zu bezahlen. So lief ich an der Küste vom Sai Kaew Beach einfach die Unterkünfte ab und fragte nach dem Preis. Der Weg über die Klippen und Hügel war nicht besonders anstrengend, aber in der Hitze schon recht schweißtreibend. Am Ao Cho Beach bin ich dann fündig geworden. Das nette dabei war, dass mich eine Australierin begleitete, die auch eine günstige Unterkunft suchte. Wir fanden dort dann auch eine dreckige Absteige mit Ventilator für wahnsinnige 600 Baht.

Der Ao Cho Beach ist sehr ruhig, der Sand sehr schön und das Wasser türkisblau. Hier lässt es sich schon ein paar Tage aushalten, auch wenn die Unterkunft übel ist.

Ich denke, um so weiter du einen Strand Richtung Norden nimmst, desto ruhiger und angenehmer wird es. Solltest du jedoch auf Party am Strand stehen, dann ist eher der Ao Wong Duan Beach oder Sai Kaew Beach etwas für dich.

Wenn der Strand mal langweilig wird

Golf-Cart-Cruising - Am View Point von Koh Samet

Golf-Cart-Cruising – Am View Point von Koh Samet

Nur am Strand in der Sonne liegen macht ja auch nicht immer nur Spaß, also sollte mal eine Aktivität her. Ich habe mir mit meiner Reisebegleiterin statt einen Scooter einen halben Tag einen Elektro-Golfwagen zusammen ausgeliehen. Normalerweise sind die Mietenmit 1500 Baht sehr teuer, aber da der Wagen am Mittag immer noch rumstand haben wir einfach gefragt ob wir ihn billiger bekommen. Statt kein Geld einzubringen gab es dann den Golfwagen billiger als zwei Scooter und wir hatten einen lustigen fahrbaren Untersatz.

Die Fahrt führte uns einmal quer über die Insel, die ja wie schon gesagt recht übersichtlich ist. Drei, maximal vier Stunden braucht man ganz relaxt dafür und dabei sind wir noch am „Nordzipfel“ baden gegangen. Viel zu sehen gibt es leider nicht, aber es war eine schöne Abwechslung mal die anderen Strände sich anzusehen. Dabei habe ich meinen Favoriten unter den Stränden auf Koh Samet gefunden, nämlich den am Ao Wai Beach. Einfach an der Abfahrt zum „Samet Ville Resort“ anhalten und durch das Resort zum Strand laufen und da wartet dein Traumstrand auf dich. Das Wasser warm wie in der Badewanne, so kristallklares türkises Wasser ist einfach der Wahnsinn.

Sunset Cruise incl. Schnorcheln

Schnorchel mit ein paar schuppigen Freunden

Schnorchel mit ein paar schuppigen Freunden

Da die meisten Strände mit auf der Ostseite der Insel liegen gibt es keinen Sonnenuntergang zu betrachten. So buchte ich einen Sunset Trip und vorher sollte es noch zum Schnorcheln gehen. Los ging es um 16 Uhr und ich wurde am Strand direkt von einem Speedboot abgeholt. Zum Schnorcheln ging es dann auf der Westseite ungefähr in der Höhe des Aussichtspunktes, leider gab es nur Schnorchelmasken für uns und keine Flossen. Schade, denn so ist das Schnorchel etwas anstrengender. Viel erwartet hatte ich nicht vom Schnorchel, aber so ist das auf Reisen! Wenn man nichts erwartet, dann wird man belohnt und hier war es wirklich noch schön zusehen, dass die Korallen am Leben waren und sich viele kleine Fische rumtummelten. Super war auch, dass sie das Boot an einem Punkt fest machten, der am Boden fest verankert war. Somit haben sie keinen Anker ausgeworfen, der die Korallen schädigen würde. Da sollten sich mal die Sansibarer eine Scheibe abschneiden, denn vor drei Monaten konnte ich sehen wie tote Korallen aussehen.

Den Sonnenuntergang haben wir uns dann am Ao Phrao Beach angesehen. Leider waren einige Wolken am Horizont und der Sonnenuntergang am heutigen Tage nicht sehr spektakulär.

Mein Fazit zu Koh Samet

Von Bangkok aus ist die Insel sehr einfach und auch schnell zu erreichen. Die Strände und das Wasser sind super, jedoch gibt es diese Strände auch auf anderen Inseln in Thailand. Das was mir an Unterkunft für den Preis geboten wurde ist für südostasiatische Verhältnisse eine Frechheit gewesen und ich bin wirklich nicht anspruchsvoll. Die Preise für Essen und Trinken sind auch gut dreimal so hoch als im restlichen Thailand. Mir hat in Bangkok jemand erzählt, dass seit dem die Insel eine komplette betonierte Straße vor zwei, drei Jahren bekommen hat, sind die Preise wahnsinnig gestiegen. Dazu käme die Nähe zu Bangkok und Pattaya was die Preise auch in die Höhe treibt.

Was mir gefallen hat, war das Schnorcheln während der Sunset-Tour.

Ich finde, Koh Samet ist nichts für Backpacker… es ist einfach zu teuer!

 

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo Jens,

    Ja das gute an Ko Samet ist , das es gut und schnell von Bangkok zu erreichen ist, wenn man schnell zu einem Strand will für zb 3 Tage . die Preise sind höher. Die Strände usw. scheinen ja ganz gut zu sein wie Du schreibst.
    Ok die Unterkünfte kosten 1200 Batt = 30 EUR für einen Kurzurlaub auch noch erschwinglich, wenn die Qualität gut ist. Du hast ja noch eine für 600 Batt gefunden.
    Hast Du noch Zeit für Koh Chang oder etwas darüber gehört , ist ja noch etwas weiter weg. ( Die hatten damals noch etwas Malaria was ja nicht so lustig ist)

    Gruss Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,

      also die Preise sint unverschämt teuer! Nicht 1300 sondern 1500 Baht für eine Nacht!? Also mir ist das zu viel. Hätte ich das vorher gewusst, dann wäre ich nach Koh Chang, die 2-3 Stunden im Bis mehr wären jetzt auch nicht so tragisch gewesen! Also das nächste Mal geht dann nach Koh Chang!!
      Ach Malaria, das gabs in Afrika auch…. damit muss man Leben….

      Grüße Jens

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