Backpacker Weltreise Blog OVERLANDTOUR

Nach meinem Road-Trip hatte ich eigentlich keine Lust mehr auf Motorradfahren, aber wie es im Leben so ist kommt es immer anders als man denkt. Wir, meine Couchsurferin Huong mit ihren vier Freunden, erreichten Hue am frühen Morgen. Meine erste Fahrt in einem Liegebus war recht komfortabel, wenn ich jetzt mal von der Länge des Betts absehe. In Hue steuerten wir einen Motorradverleih an und mieteten uns zusammen drei Scooter, mit denen es nach Lang Co gehen sollte. Die vietnamesische Kunst des Verstauens des Gepäcks samt zwei Personen auf den Scootern kam nun ins Spiel und nach einer kurzen Zeit saß Huong bei mir hinten auf dem Sozius und los ging es. Die 70 Kilometern waren für mich der reinste Horror, der kleine Scooter fuhr sich nicht gut, dazu zwei Personen drauf und noch drei Rucksäcke. Dazu kam, dass die Route über einen kurvenreichen Berg ging und der Verkehr auch nicht ohne war. Huong allerdings genoss meine Fahrweise, da sie öfters während der Fahrt einschlief.

Lang Co ein Ort zum relaxen

Der Wolken Pass – Die Grenze von Nord- und Südvietnam

Der Wolken Pass – Die Grenze von Nord- und Südvietnam

In Lang Co bezogen wir dann eine günstige Unterkunft und gingen an den wunderschönen Strand. In den nächsten 2 ½ Tage passierte nicht sehr viel. Den ersten Tag verbrachten wir erst am Strand um dann nach dem Mittagessen zum Hai Van Pass aufzubrechen. Die 13 Kilometer zum Pass, auf Deutsch auch der „Wolken Pass“ genannt, zieht sich in ein paar Serpentinen auf 496 Meter hoch. Der Wolken Pass ist die natürliche Grenze von Nord- und Südvietnam. Während des Vietnamkrieges und auch schon im Indochina Krieg war dieser pass schwer umkämpft. Oben auf dem Pass können noch die Bunker der US-Streitkräfte besichtigt werden, jedoch reizt mich mehr die Aussicht, wenn die Wolken mal kurzzeitig aufreißen.

Vietnamesich Essen ist wahnsinnig gut

Mit Vietnamesen zusammen essen zu dürfen kann ich nur jedem empfehlen

Mit Vietnamesen zusammen essen zu dürfen kann ich nur jedem empfehlen

Abends bekomme ich gezeigt, was es heißt mit Vietnamesen essen zu gehen! Hier wird bestellt auf Teufel komm raus. Alles wird in die Mitte des Tisch gestellt und jeder kann sich bedienen. Seafood bis zum Abwinken und das jeden Abend – Für mich wie ein Secher im Lotto. Danach sehen die Tische und vor allem der Boden aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Am zweiten Tag fahren wir mit den Scootern die Lagune oder die Halbinsel von Lang Co ab. Die Berge im Hintergrund, die See mit ihren Fischerbooten im Vordergrund sind einfach ein grandioses Bild. Abends gehen wir noch ein wenig am Strand spazieren, bevor es wieder zum letzten Abendessen ging.

Die Tage verflogen nur so, das war die Erholung von den Strapazen der Motorradtour und es war einfach klasse. Nach dem wir wieder zurück nach Hue gefahren waren trennten sich die Wege von Huong und ihren Freunden und mir. Sie mussten zurück nach Hanoi und ich werde weiter Richtung Süden reisen.

So viele leckere vietnamesische Seafoodspezialitäten habe ich gegessen, die ich selber hier nie bestellen hätte können. Es war nicht nur super lecker, sondern vielmehr durfte ich die Gastfreundschaft genießen und aus dieser wurde eine Freundschaft, die bis heute noch aktiv gepflegt wird!!!

 

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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