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Unguja Lodge
Unguja Lodge

Vom Norden geht es in den Süden von Sansibar. Die Unguja Lodge empfängt mich so herzlich und die eineinhalb Stunden Fahrt in den Süden waren nicht unangenehm. Übrigens wurde ich bis jetzt immer herzlich empfangen. Etwas anders wurde ich jedoch auf meiner Spice Tour Willkommen geheißen. Schaut euch das Video an.

Die Unguja Lodge

Martin und ich kommen in der Unguja Lodge an und meinen erst einmal wir sind hier falsch. Von Kizimkazi aus kommend denken wir gar nicht, dass wir gleich am Meer sein würden aber wir wurden des Besseren belehrt. Die ganze Unguja Lodge steht förmlich auf einer kleinen Korallenklippe und wurde liebevoll aufgebaut. Wir dürfen die Hütte Nummer 2, es ist für mich vielmehr eine „Villa“, beziehen und ich bin wirklich platt. Die Villa bietet ein eigenes offenes „Wohnzimmer“ mit dem Blick auf die Menai Bay des Indischen Ozeans. Das Himmelbett steht mittig im Schlafzimmer und ein frischer Obstteller als Willkommensgruß auf dem Beistelltisch. Die Dusche ist offen gestaltet, so dass der Blick wieder auf den Indischen Ozean fällt. Das laue Lüftchen sorgt dafür, dass es in der Villa super angenehm ist und ich muss mich erst einmal hinsetzen. Dabei fällt mir auf, dass das Wohnzimmer typische Sitzbänke, die Baraza genannt werden hat. Diese Art von Bänken habe ich schon sehr oft in Stonetown gesehen. Elies, die Besitzerin, erzählt mir dann an der Bar etwas über die Geschichte der Unguja Lodge, denn sie haben diese immer im Einklang der Natur gestalten wollen. Die Wände sind in der traditionellen Weise mit Korallensteinen und Kalk. Die Dächer sind aus Holzstangen und Makuti gebaut worden. Makuti sind übrigens kleine Matten, die aus Palmblättern geflochten sind. Dieses Material wird überall entlang der ostafrikanischen Küste genutzt und man sieht es sehr oft. Für Türen und andere Holzarbeiten wurde Kokosholz verwendet. Was ich aber noch cooler finde ist, dass die Gartenanlage nicht hergerichtet wird, sondern wild wachsen kann, so dass einheimische Tiere und Tierchen sich dort wohl fühlen. Besonders die Affen genießen dies, die man auch sehr oft sehen kann. Nachhaltigkeit spielt somit eine große Rolle und das finde ich sehr gut, denn Urlaub im Einklang der Natur gibt es nicht so oft. Übrigens ist es fantastisch im Bett zu liegen und dem Meeresgeräusch beim Einschlafen zu lauschen (press start – leider recht leise).

Was geht ab am Tag?!

Der Strand der Unguja Lodge

Der Strand der Unguja Lodge

Die meisten Gäste haben nicht viel gemacht und am Pool/Beach relaxt, aber man kann einiges machen wenn man möchte. In der Lodge ist eine Tauchschule integriert und somit kann getaucht werden oder man macht seinen Tauchschein. Leider darf ich das Aufgrund meines Herzens nicht, aber man kann auch zum schnorcheln gehen. Eine Delfingruppe schwimmt in der Menai Bucht umher, so dass diese mit dem Boot besucht werden kann, leider waren an diesem Tag die Wellen so hoch, dass der Ausflug nicht stattfinden konnte. Wer möchte kann eine Spice Tour (Gewürztour) machen oder einfach sich nach Stonetown fahren lassen. Die Unguja Lodge fördert auch das Dorf und organisiert einen Ausflug dort hin, was sehr interessant ist.

Auf zur Spice Tour

Sansibar wird ja auch als die „Gewürzinsel“ bezeichnet und das ist sie wirklich. Abgeholt wurden wir morgens von der Unguja Lodge und dann ging es gute 1,5 Stunden mit dem Auto zur Gewürzfarm. Es gibt viele Gewürzfarmen auf Sansibar, die alle für Besucher ausgelegt sind, denn dort werden immer nur eine kleine Anzahl der Gewürze angepflanzt um dort alle Gewürze vorstellen zu können. Unser Guide erklärt uns vieles über die Gewürze und Pflanzen und das auf eine sehr lustige und angenehme Weise.

Jens in der Mukibude auf Sansibar

Jens in der Mukibude auf Sansibar

Lustig wird es erst richtig, als wir am „Local-Gym“ vorbei kommen und wir dort kurz ein paar Mal das Gewicht zur Belustigung der Einheimischen hochheben! Kurz danach laufen wir an einer Kokosnusspalme vorbei wo ein junger Mann hochklettert und uns eine frische Kokosnuss herunterholt. Die Kokosnuss ist super frisch und lecker, aber das echte Highlight war seine Gesangsvorführung auf der Palme. Ich denke, dass ihr euch das Video oben schon angesehen habt!

Hmmm… einfach lecker schmeckt´s

Das Menu in der Ugaja Lodge war immer ein Genuss

Das Menu in der Ugaja Lodge war immer ein Genuss

Mittags zum Lunch oder Abends zum Dinner wird es dann richtig lecker. Jeden Tag wechseln die Menus und jedes mal ist man gespannt, was auf der Tafel mit Kreide drauf steht. Es ist einfach traumhaft, das Buch zur Seite zulegen und vom Pool oder Beach zum Restaurant zu gehen. Der Koch übertrifft sich jedes Mal. Ich habe nur einmal Mittags gegessen, da es mir sonst nach dem leckeren Frühstück zu viel ist, aber auf das Dinner habe ich mich jedes Mal gefreut!

Das Drei-Gänge-Menu ist immer super gewesen und deshalb hätte ich noch länger in der Unguja Lodge bleiben können. Das schöne ist auch, dass man sagen kann, wie schnell der nächste Gang kommen darf, so wird für mich ein Essen erst richtig zum Event. Zwischen durch ein Wein oder Bierchen und eine nette Unterhaltung – So stelle ich mir Urlaub vom Backpacking vor! Ich genieße jedes einzelne meiner drei Dinner während meines Aufenthalts. Die drei Tage in der Unguja Lodge war ein super Abschluss auf Sansibar, Tansania und Afrika.

 

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Weitere Infos und Links zu einer Reise nach Tansania:

Disclaimer: Meine Reise wurde unterstützt durch die UNGUJA LODGE ZANZIBAR

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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