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Wie fange ich nur an? Am Besten mit etwas Positiven! Phnom Penh ist die Hauptstadt von Kambodscha und mit ihren 1,5 Millionen Einwohnern eine angenehme Stadt. Was für mich persönlich noch super war, dass Marcel und Ramona ihre letzten Tage hier mit mir verbringen wollten und ich somit neue Reisebegleiter für Phnom Penh gefunden hatte. Ein Zimmer war schnell gefunden und danach zog es uns erst einmal in die Stadt. Vorbei am Königspalast ging es an die schöne Promenade des Tonlé Sap River.

Wenn ich daran denke, dass die Bevölkerung bis 1978 unter den Roten Khmer gequält wurden, kommt mir diese Leichtigkeit und Fröhlichkeit der Kambodschaner so unwirklich vor, besonders bei den Älteren. An der Promenade wird etwas Sport gemacht, kleine Kunststückchen dargeboten oder einfach nur gechillt! Die Atmosphäre hat rein gar nichts mit meinen Gedanken und meinen Vorstellungen zu tun. Wir drei setzen uns dazu und schauen dem Treiben nur zu und freuen uns. So einfach kann das sein!

Als wir so am Ufer des Tonlé Sap River saßen, fragte ich die Zwei, ob sie auch das Foltergefängnis S.21 und die Killing Fields besichtigen wollten. Marcel wollte es nicht unbedingt ansehen und musste sich um seinen Dienstplan kümmern, da ihr Urlaub bald zu Ende war. Somit beschlossen Ramona und ich am nächsten Morgen uns diese zwei traurigen Gedenkstätten anzusehen.

Die Killing Fields

Killing Fields

Killing Fields

Zuerst führen wir zu den Killing Fields raus, die ungefähr 15 Kilometer von der Innenstadt entfernt. Ich hatte vorher schon einige Fotos und Berichte in Blogs über diesen Ort gesehen, aber jetzt als ich dort stehe ist das Gefühl des Grauens da und geht unter die Haut.

Ich hatte mir die Killing Fields anders vorgestellt, jedoch kann ich nicht sagen wie, denn es ist einfach unvorstellbar, dass hier in nur vier Jahren bis zu 200.000 Menschen von den Roten Khmer ermordet wurden. Der Audioguide ist im Eintritt inbegriffen und sogar in Deutsch. Ich laufe mit Ramona über die Gedenkstätte und höre Unglaubliches, sehe nach unten auf den Boden und merke, dass ich über Konchenreste gehe. In mir drin steigt ein ungewohntes Gefühl auf. Ramona und ich verweilen an einigen Stellen und versinken in unseren Gedanken.

Das Foltergefängnis S.21

Das Foltergefängnis 21 in Phnom Penh

Das Foltergefängnis 21 in Phnom Penh

Zurück in Phnom Penh holt mich das Grauen im Foltergefängnis S.21 nochmals ein. Einst war es eine Schule und wurde zu einem totbringenden Foltergefängnis umgewandelt. Nur 7 Menschen überlebten! In den Gebäuden werden hautsächlich Bilder von Opfern und dessen Gesichtern ausgestellt, die mir unter die Haut gegangen sind. Ich kann einfach nicht verstehen wie Menschen so werden, dass sie solche Taten verrichten können. Ich bin geschockt!

Probiere den Hot Pot

Hot Pot bei Master Suki Soup in Phnom Penh

Hot Pot bei Master Suki Soup in Phnom Penh

Am letzten Abend laufen wir Drei gemeinsam durch Phnom Penh und finden ein Restaurant, das eine Art Hot Pot anbietet. Wir entschließen uns spontan das Restaurant auszuprobieren um mal etwas Neues kennenzulernen. Die Bedienungen können kaum englisch und somit wurde die Bestellung schon zum Event. Wir schlemmen uns durch die ganzen kleinen Fleischbällchen und sonstigen Zutaten und sind völlig begeistert von diesem Hot Pot.

PS: Wollte noch einmal Ramona und Marcel für die schönen Tage danken! Genießt eure Tage in Phuket und eine gute Reise!

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

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