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Pingyao – Die besterhaltenste Stadtmauer in China im Braunkohledunst

Der Weg von Datong nach Xi´an mit dem Zug ist lang. Wir nehmen den Nachtzug und kommen morgens in Pingyao an und legen einen Stopover ein. Unsere Rucksacke geben wir am Bahnhof ab und wollen die Stadt erkunden.

Die Altstadt von Pingyao ist noch mit ihrer kompletten originalen Stadtmauer aus der Ming-Dynastie umgeben. Irgendwie hat die jemand vergessen abzureisen, um Platz für Neubauten zu machen. Was für ein Glück für Pingyao, denn scheinbar lebt diese Stadt von ihr! Durch die Aufnahme der UNESCO sehe ich hier die meisten Touristen aus dem Ausland und dazu kommen noch Horden von chinesischen Touristen.

Schon direkt nach der Ankunft fühle ich mich wieder einmal zu den Zeiten nach der Wende versetzt, als dort noch mit Braunkohle geheizt wurde. Hier in Pingyao wird fast alles mit Kohle gemacht! Geheizt, gekocht, gegrillt und und und….. Die Kohleberge liegen vor den Häusern und warten nur darauf in die Luft zu gehen. Daher liegt ein großer grauer Schleier über der Stadt und die Nasenschleimhäute sind schwarz gefärbt. Wir laufen innerhalb der Stadtmauer (4km2), abseits durch die kleinen Gassen und stellen fest, dass die kleinen Häuser so langsam dem Verfall überlassen werden. Schade, denn diese noch traditionelle Umgebung wird bald für immer verschwunden sein, wenn nichts gemacht wird. Auch wenn die Stadtmauer nicht so spektakulär ist, ist die Altstadt innerhalb der Mauer sehenswert und wird von der Tristes der Braunkohleschwaden noch unterstützt.

 

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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6 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Ich kann nur jeden davor warnen, im Winter nach Pingyao zu fahren. Das mit der Kohle ist echt ein grosses Problem – nicht nur in Pingyao, sondern auch in anderen Städten in dieser Ecke von China. Ausserdem wird es später im Jahr auch wirklich unangenehm kalt. Im Sommer ist das Städtchen aber super. Ich war schon drei Mal dort. :)

    Ich habe darüber in meinem Blog geschrieben… Falls es jemand interessiert: http://weltreiseforum.com/blog/pingyao-auf-den-spuren-einer-historischen-bankenstadt/

    Ich weiss nicht, welche Stadtmauer in China am besten erhalten ist. aber ich hab schon ein paar Städtchen mit intakter Mauer besucht. Am bekanntesten ist der Moloch Xian. Fand ich gar nicht toll. Sehr schön ist aber auch Qufu, der Geburtsort von Konfuzius und Yulin im Norden von Shanxi. Letztere Stadt ist etwas abgelegen udn wird deswegen nur sehr selten besucht, ist aber meiner Meinung nach sehr sehenswert.

    • Warum Schwarz/Weiß! Das kann ich leicht beantworten. Beim durchlaufen der Stadt zeigte sie sich mit dem verfallenden Häusern in einem sehr trostlosen Zustand, dazu hat es noch geregnet und die grauen Nebelschwarten der Braunkohle war das i-Pünktchen. Damit ihr den trostlosen Zustand auch mitbekommt sind die Bilder in Scharz/Weiß gehalten. Nur am Abend wurde das Wetter besser, daher sind die letzten auch in Farbe :-)

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