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Sacred Valley … Urubamba Tal – Tagesausflug Cusco
Wie aus einer salzigen Quelle, so ein geniales Meisterwerk entsteht

Auf zu den Urubamba-Tal Sehenswürdigkeiten im Sacred Valley – Cusco Peru

Das Sacred Valley auch das Heilige Tal der Inkas oder das Urubamba-Tal genannt liegt 20 Kilometer nördlich der Inka-Hauptstadt Cusco in den Anden. Die Hauptattraktion hier im Urubamba-Tal ist Machu Picchu, aber es gibt auch noch weitere Sehenswürdigkeiten wie die Salzterrassen von Maras, die Inka-Anlage Moray und die Inka-Ruinen von Pisac. Perfekt kannst du die Sehenswürdigkeiten im Urubamba-Tal als Tagesausflug von Cusco oder auf dem Rückweg von deinem Machu Picchu Besuch ansehen.

Wie komme ich in das Sacred Valley – Urubamba-Tal

Die beste und einfachste Variante ist einfach ein Taxi für deinen Besuch ins Urubamba-Tal zu chartern. Zwei wunderbare Sehenswürdigkeiten des Urubamba-Tal sind die Salzterrassen von Maras, die Inka-Anlage Moray, Inka-Ruinen von Pisac und die archäologische Stätte von Ollantaytambo, die Letztere habe ich nicht besucht. Du kommst ganz einfach und für wenig Geld nach Ollantaytambo mit dem Collectivo. Leider liegen die Inka-Ruinen von Pisac nicht gerade auf dem Weg zu den Salzterrassen von Maras und der Inka-Anlage Moray, so dass die Zeit sehr knapp werden kann.

Die „Estacion de colectivos para urubamba y ollantaytambo” liegt an der Av. Grau und eine Taxifahrt vom Plaza de Armas sollte 3 Soles (€ 0,78 Stand 2018) kosten. Das Busticket nach Ollantaytambo kostet 10 Soles (€ 2,60 Stand 2018) und die Fahrt dauert gute eineinhalb Stunden.

Allerdings bist du dann nur in der Stadt Ollantaytambo, aber noch lange nicht an den Sehenswürdigkeiten des Urubamba-Tal. Spätestens hier musst du dir auch ein Taxi nehmen um weiterzukommen. Daher würde ich in Cusco einfach einen Taxifahrer ansprechen, ihm meine Route mit den Sehenswürdigkeiten, die Salzterrassen von Maras, die Inka-Anlage Moray und die archäologische Stätte von Ollantaytambo aufzählen und einen Preis aushandeln. Für diese Tour mit dem Taxi solltest du ca. 120 – 150 Soles (€ 31,25 – € 39,06 Stand 2018) rechnen. Praktisch ist das dann, wenn du dir die Kosten mit deinen Reisebuddys oder Freunden aus dem Hostel teilen kannst.

Zeitplanung – Wieviel Zeit benötige ich für Sacred Valley – Urubamba-Tal

Die Inka-Ruinen von Pisac würde ich einen Tag später besuchen und auch hier einen Preis mit dem Taxifahrer aushandeln, die Kosten sollten ungefähr 80 Soles (€ 20,84 Stand 2018) sein. Dafür würde ich einen halben Tag einplanen, übrigens ist Pisac ein guter Ausflug, wenn man abends mit dem Bus weiterfahren möchte.
Eine weitere Möglichkeit ist, eine geführte Tour zumachen, dann wirst du am Hostel abgeholt und kannst dir die Sehenswürdigkeiten wie die Salzterrassen von Maras und die Inka-Anlage Moray gemütlich ansehen. Hier kannst du eine Quad-Tour zu den Salzterrassen von Maras und die Inka-Anlage Moray, oder die Inkaruine Pisac und die Zitadelle in Ollantaytambo buchen.

Die Sehenswürdigkeiten des Urubamba-Tal auf dem Rückweg von Machu Picchu besuchen

DIe Zugfahrt von Ollantaytambo nach Aguas Caliente

Der Zug „Expedition“ schlängeln sich am Río Urubamba bis zum Machu Picchu

Reisetage sind vor allem ein kostbares Gut und so versuche ich meine Reisetage zu optimieren. Das Gute ist, dass ich die zwei Sehenswürdigkeiten des Urubamba-Tal auf dem Rückweg vom Machu Picchu gut einplanen konnte. Ich bin abends mit dem Zug vom Machu Picchu zurück nach Ollantaytambo gefahren und hier habe ich mir ein Zimmer genommen.
Morgens nach einem guten Frühstück habe ich mit einem Taxifahrer den Preis für die Fahrt zu den Salzterrassen von Maras, die Inka-Anlage Moray und die Rückfahrt nach Cusco ausgehandelt. Dafür habe ich 120 Soles (€ 31,25 Stand 2018) bezahlt. Das gute daran war, dass ich mir diese Tour mit meinen zwei Reisebuddys teilen konnte und somit war es recht günstig. In Cusco habe ich dann noch eine Nacht gebucht, bin am nächsten Morgen mit dem Taxi zu den Inka-Ruinen von Pisac gefahren und mit dem Nachtbus weiter nach Arequipa. Somit habe ich meine Reisetage und mein Budget optimiert. Vielleicht ist die Variante auch etwas für dich.

Die Kombi-Eintrittskarte für die Sehenswürdigkeiten des Sacred Valley

Es gibt drei verschiedene Tickets für alle 14 Sehenswürdigkeiten des Sacred Valley mit unterschiedlichen Preisen. Für die schönsten Sehenswürdigkeiten brauchst du aber nicht das Ticket mit allen Eintritten, sondern das günstigste Ticket. Das Ticket für die „Tour/Runde 3“ beinhaltet den Eintritt zu den vier archäologischen Stätten Pisac, Ollantaytambo, Chinchero und Moray im Heiligen Tal der Inkas. Für das Ticket habe ich 70 Soles (€ 18,23 Stand 2018) bezahlt und es war zwei Tage gültig. Leider gehören die Salzterrassen von Maras nicht zu den offiziellen Sehenswürdigkeiten der Tourismusbehörde und muss extra bezahlt werden.

Salzterrassen von Maras eins der Sehenswürdigkeiten

Die Salzterrassen von Maras

Wie aus einer salzigen Quelle, so ein geniales Meisterwerk entsteht

Die Entstehung der Salzterrassen haben einen natürlichen Ursprung und werden durch das sehr salzige Wasser des unterirdischen Qoripujio-Stroms gespeist. Das salzige Quellwasser ist etwa 25 ° C warm und wird durch ein kompliziertes System aus unzähligen winzigen Kanälen geleitet. Das salzige Wasser läuft immer abwärts von einem Bassin in das Nächste und durch Verdunstung setzt sich das Salz nach und nach am Boden ab. Die Salzterrassen zeugen heute noch als lebendes Beispiel traditioneller Salzgewinnung der Inkas.

Die Kooperativen der Salzminen von Maras

Die Salzminen von Maras sind Eigentum einer Gemeinschaft örtlicher Handwerker, die einem kooperativen System angehören und schon zu den Zeiten der Inkas gegründet wurde.
Traditionell standen die Salzbecken allen Mitgliedern der Kooperativen zur Verfügung, die Salz ernten wollten. Noch heute wird keine moderne Technologie verwendet, um das rosa Salz von Maras zu ernten. Was mich jedoch echt verwundert hat ist, dass aus jedem Bassin ungefähr 150 kg Salz geerntet wird und das mehrmals von Mai bis Oktober.

Die Salzterrassen von Maras sind der Hammer

Vom Eingang gibt es einen Art Rundweg um zu den Salzbecken zu gelangen. Ich fand die Aussichten auf die Salzbecken und die vielen Terrassen einfach überwältigend. Auf den Rändern der Salzbecken bin ich zwischen den Terrassen herumgelaufen und hab mich von Zeit zu Zeit auf einen Beckenrand gesetzt um diese surreale, weiß rosa und braune Landschaft zu genießen. Ich habe schon viel gesehen auf meinen Reisen, aber das Tal mit den Salzterrassen ist schon einmalig und ich kann den Besuch nur empfehlen. Hier kannst du eine Quad-Tour zu den Salzterrassen von Maras buchen.

Die Inka-Anlage Moray eins der Sehenswürdigkeiten

Die Terrassenfelder von Moray

Die Anbaumethoden der Inka waren fortschrittlich und Moray kann sogar als Versuchslabor der Inkas durchgehen

Terrassen sind hier im Urubamba-Tal hoch im Kurs, so kommt es mir mindestens vor. Die Inka-Anlage Moray besteht aus mehreren Terrassen in verschiedenen Höhen und kommt mir eher vor wie ein Landeplatz für Ufos. Auf 3.500 Metern Höhe ist es etwas anstrengend den Rundweg durch die Ebenen zu laufen, denn immerhin geht es bis zur untersten Ebene 70 Meter runter. Was genau die Inka-Anlage war und für was sie gebaut wurde ist nicht so richtig klar. Heute wird angenommen, dass die Inkas die Runden Terrassen als Agrarversuchsfeld gebaut haben, denn für jede Terrasse gibt es verschiedenen Mikroklimas. Neben der größten Anlage gibt es noch zwei kleinere Anlagen direkt daneben. Für den Besuch solltest du ca. ein bis zwei Stunden einplanen, es kommt nämlich drauf an, welchen der Rundwege du gehen magst.

Die Inka-Ruinen von Písac eins der Sehenswürdigkeiten

Die Inka Ruine Pisac

Eine schöne Inka Ruine in der Nähe von Cusco

Wie wird es eigentlich richtig geschrieben? Písac oder Pisaq oder beides? Naja eigentlich auch egal wie es richtig heißt, aber die Inka-Ruinen liegt etwa 33 Kilometer von Cuzco entfernt. Wie bei meinem letzten Besuch 2012 habe ich mir für den Besuch ein Taxifahrer in Cusco angeheuert, der mich dort hinbrachte und wieder zurückfuhr. Der Markt in Písac war leider bei meinem Besuch nicht geöffnet, da er nur jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag geöffnet hat.
Der Stadtkern der Inka-Ruine Písacs besteht aus zwei Teilen. Einmal der Bereich der Bauern und Dienern und dann den Teil in dem die hohen Inkas und die Soldaten lebten. Dazu kommt noch der Temple of the Sun. Die Intihuatana glaubten, dass an dem mächtigen Felsbrocken die Sonne angebunden sei. Der Weg führt auf alte Terrassen zum Anbau von Getreide und Gemüse vorbei, bevor es über eine lange Treppe hoch zu den Häusern geht, von denen man einen super Ausblick über das Heilige Tal der Inkas hat. Der Aufstieg ist etwas anstrengend aber lohnt sich dennoch, aber leider gibt es zur Zeit doch ein Wehrmutstropfen. Hier kannst du eine Tour zu den Inkaruinevon  Pisac und die Zitadelle in Ollantaytambo buchen.

Der Temple of the Sun ist zur Zeit nicht besuch bar (Stand 2018)

Pisac - Sacred Valley

Der Temple of the sun beim letzten Besuch im Jahre 2012

Der Temple of Sun hat mir beim letzten Mal super gefallen und auch der heikle Weg dorthin war schon ein Erlebnis. Leider ist der Weg zum Temple oft he Sun geschlossen worden. Ein Guide erzählte mir, dass 2017 zwei Touristen auf dem Weg abgestürzt und gestorben sind. Daraufhin wurde der Weg geschlossen und leider gibt es zur Zeit (Stand 2018) keinen neuen Weg. Ich war echt enttäuscht, denn der Temple of the Sun ist ein Hightlight und ich hoffe, dass es bald einen neuen Weg zum Tempel geben wird.

Zum Ende kommen noch die Bilder aus dem Sacred Valley – Urubamba-Tal

 

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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