Afrika Tansania

Serengeti Safari – 3 Tage im Herzen AfrikasWerbung 

Eins der schönsten Bilder - Was für ein Elefant
Eins der schönsten Bilder - Was für ein Elefant
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Eine Serengeti Safari ist ein Traum für jeden Afrika-Reisenden und ein wunderbares Erlebnis im Leben. Sieben Jahre vor meiner Serengeti Safari war ich schon einmal in Arusha und konnte mir den Besuch des Serengeti National Parks nicht leisten, aber damals sagte ich mir ich komme wieder. Während meiner Reise durch Tansania war es dann soweit und die Planung meiner Safari übernahm die Firma KAT-Moshi, die ich während meines letzten Besuches auf der ITB in Berlin kennengelernt hatte.

Der Segengeti National Park

Viel los am Eingang

Viel los am Eingang der Serengeti

Die Geschichte des Serengeti National Park in einer kurzen Übersicht:

  • 1929 wurde das Serengeti Game Reserve mit 228.600 Hektar zur Erhaltung des Lebensraums für Löwen gegründet.
  • 1940 wurde die Serengeti zum Schutzgebiet erklärt
  • 1951 wurde der Serengeti-Nationalpark mit einschließlich dem Ngorongoro Gebiet geründet
  • 1959 wurden die Grenzen des Nationalpark ausgeweitet
  • 1981 erhielt der Serengeti Nationalpark wie der Ngorongoro Crater die Anerkennung als Teil des UNESCO-Biosphärenreservats

Heute ist die Serengeti 1.476.300 Hektar groß und grenzt im Südosten an das Ngorongoro-Schutzgebiet, das eine Größe von 809.440 Hektar hat. Die Schutzzone ist riesig, denn an die Serengeti und dem Ngorongoro-Schutzgebiet grenzen folgende Wildlife Gebiete an:

  • Im Südwesten das Maswa-Wildreservat mit 220.000 Hektar
  • Im Westen das Ikorongo-Grumeti-Wildreservat mit 500.000 Hektar
  • Im Norden die Maasai-Mara National Reserve mit 151.000 Hektar (Kenia)
  • Im Nordosten die Loliondo Game Controlled Area mit 400.000 Hektar

Du findest hier eine einmalige und die beeindruckenste Tierwelt in Afrika, denn die Gesamtfläche der Schutzzonen zusammen ist größer als die Insel Taiwan.

Das Klima in der Serengeti

Wo ein Löwe liegt, da ist man nicht lange alleine mit dem Landrover

Wo ein Löwe liegt, da ist man nicht lange alleine mit dem Landrover

Das Klima in der Serengeti ist vielfältiger als man denkt. Die Trockenzeit beginnt im Mai und löst die Abwanderung der Tiere in den Norden aus. Mit der einsetzenden Regenzeit im Oktober kommen die Tiere aus dem Norden wieder zurück. Die Regenzeit in der Serengeti variiert, da es im November kurze Regenfälle und im März bis April längere Regenfälle gibt. Das Kilma in der Serengeti würde ich als warm und trocken bezeichnen. Die kühlsten Monate gibt es vom Juni bis Oktober und die mittlere Jahrestemperatur beträgt ca. 21° C. Die Serengeti liegt auf einer Höhe von 920 Meter bis 1.850 Meter und es gibt große Temperaturschwankungen über den Tag. Tagsüber kann es heiß werden und nachts kalt. Abends und nachts kannst du frieren, daher empfehle ich dir immer ein Fleece und eine Regenjacke einzupacken. Ich empfand es abends im August frisch bis kalt.

Die Tierwelt im Serengeti Nationalpark

Die „Big Five“ sind die bekanntesten Großwild Tiere auf der Welt und zu den Big Five gehören Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner. Im Serengeti Nationalpark leben nicht nur die Big Five, sondern 3 Millionen Tiere. Die Serengeti beherbergt unter anderem über 500 Vogelarten aber auch Reptilien. Den größten Anteil der Tiere haben die über 300.00 Zebras, Gazellen und die 1,5 Millionen Gnus. Der Tierreichtum ist fast unermäßlich und das ist auch der Grund, dass du auf deiner Serengeti Safari viele Löwen sehen wirst. Mit etwas Glück einen Leopaden, der faul in einer Baumkrone sich ausruht.

Die Serengeti – Ein Kontrast zwischen staubiger Savanne und wilden Grün

Die Serengeti ist eines der komplexesten und am wenigsten gestörten Ökosysteme Afrikas, das zwischen staubiger Sommerdürre und grüner Winter- und Frühlingsblüte wechselt. Das Zentrum der Serengeti bildet die Savanne mit verstreuten Akazien. Im Süden gibt es weite Grasebenen, im Westen und Norden gibt es Dorn Wälder und entlang der Flüsse findest du Wälder.

Auf zur Serengeti Safari – Mein Traum wird wahr

Ein Besucher kommt zum Landi

Ein Besucher kommt zum Landi

Die „Serengeti darf nicht sterben“ hieß 1959 die Kinodokumentation von Dr. Bernhard und Michael Grzimek, der über die Anfänge des Serengeti-Nationalparks in Tansania erzählt. Heute müssen sich alle Besucher noch bei diesen zwei Tierforschern bedanken, dass wir diese Tierwelt noch besuchen können.
Um 7 Uhr morgens sitzen wir Drei im Frühstückszelt des Karatu Forest Tented Camp und unser Koch hat volle Arbeit geleistet. Soviel kann ich nicht essen – es schmeckt prima. Nach dem Frühstück packen wir alle schnell zusammen und sitzen im Jeep auf dem Weg in die Serengeti.
Am Eingang der Serengeti holt unser Fahrer Witson die Permits. Nach einer ganzen Weile kommt Witson zurück und wir haben feststellt, dass hier viel los ist. Vor dem Game Drive fahren wir in das Overnight Camp der Serengeti und bauen unsere Zelte auf. Das Overnight Camp ist der „Campingplatz“ in der Serengeti. Hier gibt es ein paar Toiletten und eine Essen- und Kochbereich für die Besucher. Nachdem unsere Zelte stehen und es auf Safari geht, steht der Lunch von unserem Koch auf dem Tisch.

Auf zur Großwildjagd mit der Kompaktkamera

Hier liegt faul ein Leopad im Baum

Hier liegt faul ein Leopad im Baum

Endlich geht es los und ab in den Jeep. In der Serengeti sind die Besucher alle bewaffnet mit den unterschiedlichsten Kamerasystemen in den unterschiedlichsten Preisligen. Ich zücke meine kleine Kompaktkamera und weiß, dass ich nicht die perfektesten Bilder schießen werde – Mir fehlt der Zoom. Unsere Serengeti Safi startet vom Overnight Camp aus. Die vielen Geländewagen vom Eingang haben sich verstreut. Die Landschaft ist wunderschön und die Beobachtung der Tiere macht Spaß. Es fällt mir auf, dass es viele Elefanten und Löwen gibt.
Löwen über Löwen denke ich und schieße Bilder von faul in der Sonne liegenden Löwen. Nach einigen Stunden geht der Game Drive langsam zu Ende und wir fahren zurück in das Overnight Camp.
Auf dem Weg wird es noch traumhaft, die Sonne spielt ihre ganze Farbenpracht von gelb bis rot aus. Im Hintergrund steigen Heißluftballons auf und runden mit der Landschaft das Bild ab.
Als wir im Overnight Camp ankommen ist es dunkel und kalt. Die Sanitären Anlagen sind nicht einladend, was soll´s wir sind auf Safari! Unser Koch hat sich ins Zeug gelegt und ein leckeres Essen auf seinem Gaskocher gezaubert! Nach dem Essen verschwinden wir schnell ins Zelt um erstens der Kälte im Schlafsack zu entkommen und zweitens früh zu schlafen, weil es am Morgen um 5 Uhr auf Safari geht.

Den Löwen beim Frühstück zusehen in der Serengeti

Ein Zebra zum Frühstück für Herrn Löwe

Ein Zebra zum Frühstück für Herrn Löwe

Brrrr ist es kalt beim Aufstehen und ein heißer Tee steht auf dem Tisch, als ich an den Frühstückstisch komme. Im Jeep wird es richtig kalt, das Beobachtungsdach ist geöffnet für den Fall der Fälle eines Schnappschusses. Wir fahren zwei Stunden herum und sehen nicht viel. Die Sonne ist aufgegangen und es wird langsam wärmer, bis es uns heiß wird – Wir treffen Löwen an. Scheinbar haben die Löwen gerade ein Zebra geschlagen und das Frühstück schmeckt ihnen. Wir sind nicht die einzigen Besucher, die die Löwen entdeckt haben und langsam stehen neben den Löwen 10 bis 12 Geländewagen, was den Löwen nicht stört. Lustig sind die kleinen „Jackels“, die frech versuchen den Löwen einen Happen zu klauen.
Die Begegnung mit einem Löwenrudel ist spaßig. In einer kleinen Schlammpfütze holen sich die Löwen eine Schlammpackung ab. Die Schlammpackung kühlt scheinbar und hält noch die Parasiten vom Fell ab. Die eingesauten Löwen sind ein Hingucker und nicht nur die Löwen hatten ihren Spaß. Der Besuch am Hippo-Pool ist es für die Nase unangenehm. Der Wasserstand war niedrig, die Hippo´s verlassen ihren Pool in der Nacht um zu grasen und deshalb scheißen sie ihn voll. Es stinkt zum Himmel und nach einigen Minuten zieht es uns an die frische Luft, wir fahren weiter. Es geht gegen die Mittagszeit und wir machen uns auf zum Overnight Camp um dort unsere Zelte abzubrechen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an ein paar Löwen vorbei, die gerade ein Zebra verspeisen und schauen eine Weile zu.
Im Camp bauen wir unsere Zelte ab und verladen diese im Jeep. Nach dem Lunch geht es durch die Serengeti zum Ausgang. Wir sind auf dem Weg zum nächsten Highlight, dem Ngorongoro Crater. Übernachten werden wir dort im Simba Camp.

Wo buche ich meine Ngorongoro Crater Tour

Mein Touroperator vor Ort KAT-Moshi

Mein Touroperator vor Ort KAT-Moshi

Ich habe meine Ngorongoro Crater Safari Tour mit KAT-Moshi gemacht und diese haben alles von Unterkünften bis Permit für die Nationalparks gebucht. Es war ein großartiger Mix bei den Unterkünften und Luxus traf Abenteuer. Die Kosten bei einer Safari Tour variieren selbstverständlich und die Kosten richtigen sich nach den Unterkünften. Aus diesem Grund solltest du deine Wünsche und dein Budget angeben und erhältst ein gutes Angebot. Das tolle an KAT-Moshi ist, dass der Besitzer Deutsch spricht und es bei der Buchung und der Anfrage es keine Verständigungsprobleme gibt.

Noch weitere Bilder von der Serengeti Safari Tour

 

 

Heute schon gepinnt?

Disclaimer: Meine Reise wurde unterstützt durch KAT-Moshi

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Über den Autor

Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Facebook, Twitter & Co. verfolgen würdest.

2 Kommentare

  • Hallo jens,

    Danke für den tollen Bericht. Was kosten diese 5 Tage den pro Person ?? Hört sich ja so an, als ob man das mal (wenn einigermaßen bezahlbar) nachmachen sollte.

    Schöne Grüße

    Birgit

    • Hallo Birgit,

      als erstes möchte ich dir sagen, dass es in Afrika immer etwas teurer ist – leider. Was schon immer sehr teuer ist, sind die Eintrittsgebühren für die Parks, die sich hier bei ungefähr 400 U$ Dollar belaufen sollten, leider ändert sich das fast jedes Jahr und es wird leider nie billiger. Dazu kommt, dass es auf die Anzahl der Personen auf der Safari für die Preisgestaltung an. Wir waren damals zu Dritt unterwegs, was die Tour dann um einiges billiger macht. Die Tour kostet pro Person bei 2 Personen ca. 1500 Euro, bei 3 Personen ca. 1350 Euro und wenn ihr mehr seid, dann wird es noch etwas günstiger. Wichtig ist zu sagen, dass der Flug noch dazu kommt. In so einer Tour sind in der Regel diese Leistungen inklusive:

      • Englischsprachiger Fahrer / Führer
      • Toyota Land Cruiser Safari Jepp
      • Vollpension Unterkunft während der Safari.
      • Alle Aktivitäten in der Safari
      • Eintrittsgelder für die Parks
      • 1,5 l Trinkwasser auf der Safari
      • Flughafentransfer (brauchten wir damals nicht, da wir mit dem Bus von Dar es Salaam nach Moshi gefahren sind)

      Ich würde die Safari Firma mal per Email anschreiben und nach einem Angebot fragen, oder ob sie ein SPECIAL anbieten, vielleicht gibt es ja einen Discount! Fragen würde ich immer danach! Wir haben damals die Tour mit Kilimandscharo Active Tours (http://kat-moshi.com/) gemacht. Issa einer der Direktoren von ihnen spricht auch deutsch, ist immer praktisch und was wir noch klasse fanden war, dass alles funktioniert hat ohne Zwischenfälle. Selbst als wir die Safari einen Tag nach hinten schieben mussten war das kein Problem, da Christina noch auf ihren Rucksack in Dar es Salaam wartete und etwas krank war. Ein Anruf genügte.

      Ich wünsche dir viel Spaß in Tansania und genieße die Safari….. Ich beneide dich jetzt schon!

      Viele Grüße
      Jens

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