Backpacker Weltreiseblog OVERLANDTOUR

Mittwoch 9.5.07
Heute gibt es wieder eine lange Fahrt vom Campe Chitimba Beach am Lake Malawi nach Iringra in Tanzania. An der Grenze bekommen wir alle schnell Visas für US$ 50, aber es dauert dennoch ca. eine Stunde, da irgendwelche Versicherung für den Truck vorgelegt werden müssen. Nach zehn Stunden erreichen wir bei Sonnenuntergang das Camp in Iringra. Das Camp liegt in 2500m Höhe und ich dachte erst, dass im Zelt es sehr kalt werden würde, aber die Nacht war doch recht angenehm.

Donnerstag 10.5.07
Heute geht es nach Dar Es Salam, der Weg ist wieder sehr lang und aus diesem Grund fahren wir schon um 6.30 h morgens los. Dar Es Salam erreichen wir so gegen 15.00 h. Die Stadt ist nicht schön und wir halten am Hafen um die Tickets für die Fast Ferry (US$ 60) nach Sansibar zu kaufen. Kurz noch mal ein Internetcafé aufgesucht, das so langsam war….das es sich nicht geloht hat. Von Hafen wollten wir mit einer Fähre kurz (10 min.) übersetzten, aber diese war leider defekt, so dass wir noch mal auf die andere Seite von Dar Es Salam fahren mussten. Die Fahrt zum Camp dauerte dann gut zwei Stunden und quer durch die Slums. So viele Stunden im Truck, das nervt schon, aber was ich sehe ist eine dreckige Stadt, wo die Menschen in erbärmlichen Behausungen leben. Ich finde es furchtbar und man lernt erst dann sein zu Hause zuschätzen, wenn man solche Zustände sieht. Als wir im Camp ankommen ist es schon dunkel und nach dem Essen geht es in die Bar zum Bier testen. Nach dem ich die drei Sorten Safari Lager, Kilimanjaro Lager und Serengeti Lager durch habe, fällt meine Wahl auf das Serengeti Lager. Natürlich wird wieder Kings gespielt und das bis ca. 0.30 h, da der Wecker bereits auf 5.00 h gestellt ist.

Freitag 11.5.07
4.00 h die Nacht ist zu Ende, die Moskitos und der Prediger von der Moschee neben an machen das Schlafen unmöglich. Da es heute nach Zanzibar geht, packe ich meine Sachen in meinen kleinen Tagesrücksack um und warte bis zum Frühstück. Um 9.00 h legt die Fast Ferry ab und kurz nach 10.30 h erreichen wir den Hafen von Zanzibar. JAMBO überall heißt es JAMBO! Die erste Nacht verbringe ich in Stonetown bevor es in den Norden nach Nungwi geht. In Stonetown kann man sich frei bewegen und es ist nicht gefährlich, sogar wie ich feststellen konnte Abends bei Dunkelheit. Nachdem die Spice Tour und der Transfer nach Nungwi für morgen gebucht ist, geht es in die Stadt. Erstmal eine knappe Stunde in das Museum und dann werden alle Sehenswürdigkeiten wie die alte Festung, der alte Sklavenmarkt, die Kirche usw. abgelaufen und angesehen. Leider hat hier gerade die Regensaison angefangen und es regnet manchmal richtig – richtig heftig, aber kalt ist es bei 29° nicht gerade. Zum Sunset treffen wir uns alle im Africanhouse, wo wir diesen bei so manchen Cocktail genießen. Zum Essen gehen wir auf den Fischmarkt gegenüber der alten Festung, wo die Fischer ihr Fische frisch anbieten und auf dem Grill zubereiten. Das ist einfach lecker! In der alten Festung ist heute ein Musikcontest für “Zanzibar Sound”, de Eintritt ist frei und ich genieße die Musik und die Stimmung der Einheimischen. Es sind vielleicht höchstens 20 Touris hier. Gegen 22.00 h bin ich dermaßen müde, dass ich zurück zum Hostel gehe und nach fast einer Woche kann ich wieder einmal sieben Stunden gut durchschlafen.

Samstag 12.5.07
Um 9.00 h geht es los zur Spice Tour incl. Transfer nach Nungwi (US$20). Die Spice Tourist klasse und bei so gut wie jeder Frucht gibt es eine Kostprobe. Vom Golden Apple bis zum Vanillatree gibt es hier. Nach ca. 2 ½ h gibt es dort noch Lunch, Reis mit zwei verschiedenen Soßen und das Essen war mit das Leckerste auf Zanzibar. Nach dem wir Nungwi erreicht haben wird erstmal ein Cocktail in der Bar von der Paradise Lodge getrunken, etwas Karten gespielt und darauf gewartet, dass der Regen aufhört. Wie schon gesagt, die Regensaison hatte begonnen, aber das hält mich nicht vom baden ab. Das Wasser wird so ca. 24° warm sein und die Luft ca. 30°. Für Morgen wird eine Schnorcheltour gebucht (US$20). Der Abend wird noch in der Strandbar verbracht, bevor es in unserer Dorm geht.

Sonntag 13.5.07
Um 9.30 h geht es mit einem kleinem Schiff los zum Mnemba Atoll. Auf dem Weg dorthin retten wir kurzerhand einen Fischer, der mit Schnorchel und Sperr einen Fisch fangen wollte. Der Fisch war aber so groß, dass er den Fischer auf das Meer hinausgezogen hat und mit dem Sperr weg geschwommen ist und der Fischer keine Kraft mehr hatte an Land zu schwimmen. Nachdem wir den Fischer am Land abgesetzt hatten erreichen wir das Mnemba Atoll nach ca. 1 ¾ Stunden. Dort Schnorcheln wir ca 1 ½ Stunden, bevor es Lunch gibt und wir ein untergehendes Motorboot retten. Man sieht schon viele Fische und Korallen, jedoch muss ich sagen, dass das Schnorcheln in Mosambik schöner war. In Mosambik war es nicht gar so tief und die Korallen waren größer. Nachdem wir das Motorboot auf Mnemba Island abgeschleppt haben ging es zurück zur Paradise Lodge, wo ich den restlichen Nachmittag am Strand verbracht habe, bevor ich mit den Anderen abends zum Essen gegangen bin.

Montag 14.5.07
Um 12.45 h legt die Fast Ferry im Hafen ab. Unseren Transfer haben wir für 9.30 h bestellt. Für das Dorm sollen wir pro Nacht und Person US$15 bezahlen, aber wir sind der Meinung, dass das zuviel ist. Wir wollen nur US$10 dafür bezahlen und ich drücke dem Besitzer das Geld kurz vor der Abfahrt abgezählt in die Hand. Dies hat ihm wohl nicht so gefallen, aber nach ca. 15 Minuten war er verschwunden und wir mit unserem Taxi auch. Gegen 13.00 h legt die Fähre ab und es geht wieder nach Dar Es Salam zurück. Die Fahrt dauert diesmal knappe zwei Stunden und das Meer ist nicht gerade ruhig. Ich schätze die Wellen auf 2 bis 2 ½ Meter hoch und so einige benutzen ihre Tüte am Sitz. Ich fand die gratis Achterbahnfahrt Super. In Dar Es Salam war es fürchterlich schwül und heiß, einfach ekelhaft. Dazu diese vielen Moskitos, ich weiß nur, dass ich hier in meinem Leben nicht mehr herkommen werde. Gegen 17.00 h geht es mir persönlich immer schlechter und beim Essen geht fast gar nichts mehr. Die Nacht bei der Hitze und Schwüle ist schon hart, aber ich bekam noch 38,5° Fieber, so dass die Nacht der Horror war. Zum Glück war das Fieber am nächsten Morgen weg und mein Magen spielte nur noch verrückt. Ich gehe davon aus, dass das letzte Restaurant auf Zanzibar nicht gerade sauber war und ich mir dort etwas geholt habe.

Dienstag 15.5.07
Gegen 3.30 – 4.00 h legt der Prediger von der benachbarten Mosche wieder los, so dass man schon vor dem Aufstehen geweckt wird. Mir ist noch schlecht und die Fahrt im Smog aus Dar Es Salam heraus dauert auch noch mal 1 ½ Stunden. Nachdem Dar Es Salam hinter uns liegt, die Luft wieder besser, die Schwüle verschwunden ist geht es mir auch wieder besser. Die Fahrt ist auch wieder hart und nach elf Stunden erreichen wir unser Camp bei Arusha. Hier wird nur noch das Zelt aufgebaut, geduscht, gegessen und ein zwei Runden Dart an der Bar gespielt.

Mittwoch 16.5.07
Eigentlich wollte ich zwei Nächte und drei Tage durch die Serengeti und den Ngorongoro Crater buchen für US$340, jedoch sind wir nur zu zwei Personen, so dass der Trip nicht zustande kommt (mindesten 4 Personen müssen es sein). Also geht es heute Nachmittag los zum Ngorongoro Crater. Den Vormittag verbringe ich im Snake Park des Camps, wo man viele Schlangen von der Anakonda bis zur schwarzen Mamba sehen kann. Bei der schwarzen Mamba ist heute Fütterung, so dass ich beobachten konnte, wie schnell das Gift wirkt und so eine Schlange drei Meerschweinchen vertilgt. Um 14.00 h werden wir abgeholt zum Ngorongoro Crater, die Fahrt zum Camp dauert ca. 1½ Stunden und wird dauernd unterbrochen, weil der Fahrer an irgendwelchen überteuerten Masai Shops anhält. Im Bushcamp kann man nicht viel machen, wir schauen alle mal zusammen Nachrichten im BBC und spielen dann Karten. Am Abend kommt noch eine einheimische Band vorbei macht etwas Musik und ein paar Akrobaten zeigen ihre Künste für ein bisschen Geld.

Donnerstag 17.5.07
Am frühen Morgen geht es in den Ngorongoro Crater, die Fahrt vom Camp bis zum Gate dauert ca. 30 Minuten. Von dort aus dauert es noch mal ca. 45 Minuten bis in den Krater rein. Unten angekommen glaube ich nach 20 Minuten, hey …im Internet haben so viele Leute geschrieben hier gibt es so viele Tiere, aber wo sind die nur? Und plötzlich Herden von Büffeln! Zebras, Elefanten, Hippos, Flamingos, Rhinos und Löwen. Dazu kommt noch die besonders beeindruckende Landschaft, die das Erlebnis unvergesslich macht. Ein Traum, vier der Big five habe ich in nur 4 Stunden gesehen, das ist schon rekordverdächtig. Ein Besuch in den Ngorongoro Crater lohnt sich auf alle Fälle. Am Abend im Camp in Arusha feiern wir noch vom Paul seinen Geburtstag mit so einigen Springboks, Savannas und Wein, so dass gegen 0.30 h nichts mehr geht und der Schlafsack ruft.

Freitag 18.5.07
Da leider der Serengeti-Trip ausgefallen ist, fahren wir heute nach Arusha rein und dort etwas herumzulaufen. Erstmal habe ich ein paar Bilder von jemand aus der Gruppe kopiert und dann noch mal eine halbe Stunde Emails abgerufen. Danach bin ich etwas durch die Stadt gelaufen, es gibt nicht viel zu sehen und die fliegenden Händler sind hier eine Plage und sehr aufdringlich. Nach guten drei Stunden geht es wieder zurück ins Camp. Am Nachmittag besuche ich noch das Masai Museum, das direkt vor dem Camp ist. Ein Masai erklärt kurz die Rituale und Lebensgewohnheiten der Masai. Den Rest des Tages verbringe ich beim packen meines Rücksackes, da es morgen direkt nach Nairobi geht und abends der Flieger nach Hause.

Samstag 19.5.07
Der letzte Weg führt nach Nairobi. Für die 286 km benötigen wir acht Stunden. Die Straße ist so schlecht, dass es manchmal nur mit 10 – 20 km/h vorangeht. Des weitern ist die Straße so eng, dass jedes überholen, oder entgegenkommen eines Trucks “doch sehr interessantâ” macht. Ok, ich habe es überlebt, aber möchte mir in Google doch nicht die Unfallstatistik der letzten Länder ansehen. Am Abend gehen wir alle zusammen noch mal sehr gut Essen, bevor es mit dem Taxi zum Airport geht.

Um 23.35 h geht es noch Dubai und um 14.00 h am Sonntag lade ich wieder in Frankfurt und könnte eigentlich gerade wieder weiter durch die Welt ziehen Mal sehen, wann es wieder weg geht!

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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