Backpacker Weltreiseblog OVERLANDTOUR

Von Stellenbosch ist es ein Katzensprung bis nach Kapstadt. Zum reisen in Südafrika ist ein Mietwagen perfekt. Es gibt zwar auch den BuzBus, der einen von Hostel zu Hostel bringt. Dieser ist jedoch recht teuer, am Hostel ist man dann sehr unflexibel und muss dann noch einmal zusätzlich eine Tour buchen um etwas zu sehen oder zu erleben. Aus diesem Grund hatte ich mir gleich einen Mietwagen geholt, auch wenn dieser für mich alleine etwas teurer war. Die Freiheit war dafür um so größer!

Auf zum Kap der guten Hoffnung

Die Reisegesellschaft im Auto

Die Reisegesellschaft im Auto

Im Hostel fragte ich morgens beim Kaffee ob jemand Lust hätte mit zukommen. Vier Plätze waren frei und nach 5 Minuten war das Auto voll. Eine Brasilianerin, eine Finnin mit ihrer Mutter und ein Franzose waren mit dabei. Nach weiteren 15 Minuten saßen wir alle im Auto drin und es ging los. Der Plan sah folgendermaßen aus: Greenpoint – Muinzenberg – Fish Hoek – Bolders Beach – Cape Point – Cape of good hope – Misty Clifes – Greenpoint.

Muinzenberg – Der Beach mit den bunten Hütten und der Surfer

Beach Muinzenberg

Beach Muinzenberg

Der erste Stop war in Muinzenberg am frühen Morgen. Die Beachboys waren gerade auf ihre Bretter gestiegen oder wärmten sich noch auf. Die Sonne strahlte und der Himmel war himmelblau ohne ein einziges Wölkchen. Die Meeresluft war angenehm und der kurze Weg über den Strand zu den bunten Hütten war erfrischend. An der wunderschönen Kulisse wurde dann ein kleines Fotoshooting für alle eingelegt bevor es weiter ging.

Frischer Fisch in Fish Hoek

Am Hafen von Fish Hoek

Am Hafen von Fish Hoek – Lecker Thunfisch für den Abend

In Fish Hoek hielt ich kurz an um auf dem lokalen Fischmarkt nach frischem Fisch für den Abend zu sehen. Tatsächlich waren noch zwei Fischer dort, die ein paar Fische verkauften. Ein Thunfisch lag dort, ein Viertel war bereits verkauft und ich fragte, was ein Viertel kosten sollte. 150 Rand ca. 12 Euro sollte das Viertel kosten, jedoch war es viel zu viel für mich alleine. Ich fragte kurz herum und die Finninnen stiegen mit ein, so dass wir uns am Abend frische Thunfischsteaks im Hostel machen wollten. Nachdem ein Viertel aus dem Thunfisch heraus geschnitten war, wurde es noch enthäutet und in Zeitungspapier eingepackt.

Welcome to Bolders – The african Penguin

Boulders Beach

Boulders Beach

Auf dem Weg nach Süden zum Kap der guten Hoffnung kommt jeder durch den kleinen Ort Boulders. Hier sind nicht nur nette Villen zu Hause, sondern auch die afrikanischen Pinguine im Nationalpark. Die Pinguine sind ein Touristenmagnet und der kleine Nationalpark überfüllt mit Besuchern. Die kleinen Frackträger sind jedoch so putzig, wenn sie umher watscheln. Viele junge Pinguine haben noch das Kinderkleid an und werden von den Eltern behütet, die anderen laufen zum Wasser hin und verschwinden im Atlantik. Nach einer Weile ziehen wir weiter, da der Weg bis zum Kap und wieder zurück noch weit ist und wir bereits weit nach Mittag haben.

Auf zum Cape Point

Cape Point

Cape Point

Der Leuchtturm am Cape Point thront auf einem Felsen hoch über dem Atlantik um den Schiffen den Weg zu weisen. Vom Parkplatz aus geht es entweder mit der Zahnradbahn hoch, oder man läuft die kleine Ansteigung hoch und genießt den Ausblick. Ich entschied mich für die zweite Variante. Oben tummeln sich dann alle um einen guten Ausblick zu haben. Weiter geht es hinter dem Leuchtturm wieder etwas herunter um noch etwas weiter vor zu laufen. An dieser Stelle sehe ich das erste Mal in meinem Leben zwei Wale in der Ferne. Leider tauchen sie nicht auf, so dass sie nur schemenhaft zu erkennen sind, aber die Wasserfontainen waren beim ausatmen gut zu sehen.

Das Kap der guten Hoffnung

Empfehlenswert – Cape of good hope scenic walk

Empfehlenswert – Cape of good hope scenic walk

Das Kap der guten Hoffnung ist immer das Highlight dieser Tour. Ich bin jetzt zum vieren Mal hier und es ist immer wieder wunderbar. Am späten Nachmittag ist das Sonnenlicht wunderschön und die Touristenmassen halten sich in grenzen.

Ein kleiner Tipp für alle, die den Trubel etwas umgehen, aber dafür das Kap genießen wollen ist der „Cape of good hope scenic walk“ zu empfehlen. Der Anstieg ist zwar etwas härter, aber dafür wird man mit einer überragenden Aussicht belohnt. Ich kann mit Worten diesen Ort nicht besser beschreiben. Die Naturgewalten sind spür- und sichtbar, so schnell wie der Nebel aufzieht oder wieder verschwunden ist.

Der Sonnenuntergang am Misty Beach

Sunset Misty Cliffs

Sunset Misty Cliffs

Auf dem Rückweg Richtung Kapstadt geht es weiter bis zum Misty Cliffs. Der Sonnenuntergang naht und auf der Panoramastraße halten wir an um das Naturschauspiel uns anzusehen. Die Nebelwand liegt etwas unterhalb und es sieht so aus, als ob ein transparenter Vorhang aufgezogen wurde. Das gelbrote Farbenspiel beginnt und alle starren gebannt auf die Berge am Horizont und den Atlantischen Ozean. Als das Blau der Nacht mehr und mehr das Gelbrot verschluckt fahren wir durch die Dunkelheit zurück nach Kapstadt um dort diesen wunderschönen Abend abzuschließen.

Thunfischsteaks aus der Hostelküche

Nach einem schönen Tag zusammen wollen wir bei einer guten Flasche Wein und unserem frischem Thunfisch den Abend ausklingen lassen. Die Hostelküche ist zwar nicht perfekt ausgerüstet, aber nach einigen Jahren Erfahrung in diesen Küchen ist die Zubereitung fast ein Kinderspiel. Der Thunfisch wird in Steaks aufgeteilt, die Zwiebeln sind schnell geschnitten, der Salat angemacht und die Nudeln im Kochtopf verschwunden.

Der Tisch ist gedeckt und ein Gaumenschmaus erwartet uns aus der Hostelküche. Da soll noch einmal jemand sagen, dass das Hostelleben keine fünf Sterne wert ist! Der Abend gestaltet sich dann noch feucht fröhlich in der Hostelbar und später zieht es uns für den Rest der Nacht auf die Longstreet zum Party machen!

Weitere Infos und Links zu einer Reise nach Südafrika:

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Hast du schon einmal eine Cape Peninsula Tour ans Kap gemacht und noch einen Tipp, wo man unbedingt anhalten sollte? Oder eine Frage zu der Tour? Dann würde ich mich über ein Kommentar freuen, denn es wird bestimmt nicht mein letzter Besuch in Kapstadt gewesen sein.

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Die Fragezeichen waren eigentlich ein paar ausgewählte Smileys .schaffen es wohl nicht bis zu dir .der erste war ein lachender der zweite ein kussi Smileys.ganz liebe Grüße B+P

  • Na das sieht ja wunderbar aus .wein gutes Essen und Party das ist ja fast wie in Andalusien .dort waren wir gerade .Lächerliche zwei wochen????lass es dir weiterhin gut gehen .bei der Weinprobe wären wir gerne dabei gewesen .liebe grüße und take Care ????????Tante

    • Hallo Barbara,

      ja das mit der Weinprobe können wir ja mal dort zusammen wiederholen! Es freut mich, dass euer Urlaub schön und erholsam war! Ich hoffe wir sehen uns demnächst mal zum Grillen!

      Liebe Grüße Jens

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