Backpacker Weltreiseblog OVERLANDTOUR
Ubud – Bali
Ubud – Bali

Interessante Verabredungen trifft man auf einer Weltreise. Als ich vor knapp vier Monaten in Buenos Aires in meinem Hostel eincheckte, lernte ich in meinem Dorm Christina kennen. Christina ist in London geboren und aufgewachsen, jedoch ist sie malaysischer Abstammung. Während der Bankenkriese hatte sie keine Lust mehr die verlogene Bankenwelt, kündigte und ging auf Reisen. Sie war zu diesem Zeitpunkt bereits schon knapp ein Jahr unterwegs durch Zentral- und Südamerika und hatte einen kleinen „Travel-Burn-Out“. Wir verstanden uns damals auf Anhieb und als ich ihr erzählte, dass ich nach Indonesien reisen werde meinte sie, ob wir das nicht zusammen machen wollten.

Somit tauschten wir nicht unsere Telefonnummern aus, sondern unsere Facebook befreundeten uns via Facebook. Facebook ist für den Reisenden die perfekte Kommunikationsmöglichkeit. Jeder sieht sofort, wer online ist und schon kann los gechattet werden. Somit wurden unsere Plane immer konkreter und als Treffpunkt wählten wir Bali aus.

Der Plan für Indonesien

In Wikipedia lese ich, das Indonesien 17.508 Inseln und diese laut Google eine Fläche 1.919.440 km² haben. Deutschland hat eine Fläche, die gerade einmal ein Fünftel davon ist. Diese Dimension sollte jedem bewusst sein, denn die Infrastruktur ist nicht gut ausgebaut, dass das Reisen von A nach B schnell vorangeht. Den Plan, den wir zusammen ausheckten sah folgendes vor. Etwas von Ost-Bali ansehen, dann nach Lombok auf die Gili-Islands, weiter nach Java zum Mount Bromo und dann nach Yogyakarta. Visatechnisch hatte Christina nur drei Wochen Zeit, ich dagegen vier Wochen.

Ubud und der Monkey Forest

Monkey Forest in Ubud

Monkey Forest in Ubud

Ubud ist die Künstlerstadt hier auf Bali und eine der Hauptattraktion ist der Monkey Forest . Für die Fahrt nach Ubud entschieden wir uns für eine Art Sammeltaxi, das uns mit vier weiteren Backpackern nach Ubud fuhr. Dort angekommen schmiss uns der Fahrer dann an einer Kreuzung einfach raus. Bei ca. 35° Grad im Schatten standen wir dann planlos an irgendeiner Straße und liefen der Beschilderung „Monkey Forest“ nach. Nach gut zwei Kilometer hatte Christina schon keine Lust mehr, wie ein Packesel durch die Hitze zu laufen, jedoch fanden wir dann eine nette kostengünstige Unterkunft ca. 300 Meter nach dem Monkey Forest.

Am Nachmittag liefen wir die Straße die ca. 300 Meter bergab und besuchten dem Monkey Forest. Er liegt mitten in der Stadt und es ist nebenbei eine ganz angenehme Abkühlung, denn unter den Bäumen im Schatten zu laufen ist eine Wohltat. Die kleine Affen geben ihr Bestes, jedoch sind so manche Touris die besseren Darsteller! Der Monkey Forest ist nicht recht große, es gibt einen Tempel in der Mitte und den Affenfriedhof zu besichtigen. Der „Bathing Temple“ ist über die Stufen nach unten zum kleinen Bach zu erreichen. Ich fand ihn sehr nett, jedoch geht dort keiner mehr Baden – zu mindestens habe ich keinen gesehen. Hier ist es auch etwas ruhiger.

Wer noch keine Erfahrungen mit Affen gemacht hat, der sollte unbedingt auf seine Habseligkeiten wie Kamera, Portmarne und sonstigen aufpassen. Die kleine Affen sind es gewohnt von den Touristen Bananen zu bekommen, jedoch haben sie schnell herausbekommen, dass in jeder Tüte oder Rucksack etwas leckeres zu Essen drin sein kann. So versuchen sie diese zu klauen um dann schnell abzuhauen. Wer nicht aufpasst kann und sich zu spät wehrt kann auch schon mal gebissen werden, was nicht sehr angenehm ist.

Nach dem Besuch des Monkey Forest erkundigten wir uns, was die Busfahrt in den Norden zum Mount Batur und dem Ort Kintamani kostet. Von dort aus sollte es weiter in den Osten zum Besakih Temple und dann über den Palast von Klungkung nach Padang Bai gehen. In Padang Bai wollten wir dann nach Lombok zu den Gilis Islands übersetzen. In den Reisebüros auf der Straße erhielten wir nur „Schockpreise“ genannt und das allein nur für die Busfahrten. Zusammengerechnet kam da ein schönes Sümmchen zusammen. Unterwegs sprachen uns immer wieder Taxifahrer an, die uns zu allen Sehenswürdigkeiten zu einem Festpreise fahren würden. So ließen wir uns auf ein paar Verhandlungen ein um erst einmal ein Gefühl für ein Preis zu bekommen. Nach einer Weile wurden wir dann mit einen Fahrer handelseinig. Unsere Tour sollte dem Osten von Bali abdecken und folgendermaßen aussehen. Morgen werden wir an unserer Unterkunft abgeholt und wir fahren zum Mount Batur, dann geht es weiter zum der Mutter aller Tempel (Besakih Temple) und dann weiter zu dem damaligen Palast von Klungkung. Unterwegs wollte er uns dann noch ein zwei kleiner Tempel zeigen, bevor wir am Nachmittag zurück nach Ubud kommen.

Nachdem dies in trockenen Tüchern war, erkundigten wir uns noch nach den Preisen für die Überfahrt nach Lombok zu den Gili Islands. Wir entschieden uns für die billigste Variante mit dem „Slowboat“. Dies bedeutet, dass wir morgens abgeholt werden und mit dem Sammeltaxi nach Padang Bai fahren. Von dort aus geht es auf die Local-Fähre, die nach ca. 5-6 Stunden nach Lembar (West Lombok) bringt. Von dort aus geht es weiter mit dem Sammeltaxi nach Matara und dann weiter nach Sigar Penjalin (Nord Lombok). Von dort aus geht es dann mit einem kleinen Fischerboot auf eine der drei Gili Islands. Wir buchten diesen Trip für den Tag nach unser Tour durch Ost-Bali.

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

6 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo Jens,
    ja die Augen der Tempeltänzerinen verzaubern einen hier noch in Köln … es fehlt nur noch der Sound des Orchesters ..und der Rest aus Bali…gutes Essen .nette Leute..Landschaft.
    Schön die Bilder vom Bungalow und Essen unterwegs. Wie ist eigentlich das Frühstück dort ?
    Lokal oder international ? Vergess nicht auf Bali ..“ Deinem Reisegott“ …ein paar Gaben zu bringen… damit die Reise weiter so gut bleibt… bei den Chisten ist ..glaube ich der Hl. Christopherus dafür zuständig … bin mal gespannt was Dir einfällt ? Gruss Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,
      laso eben gab es zum Frühstück einen Eierpfannkuchen, genannt Pancake mit Bananenstückchen drin und Honig. Dazu einen Bali-Café. Also jetzt nichts außergewöhnliches! Meine Reisegötter sind mit mir, da wir heute unseren Luxus-Bungalow nicht verlassen müssen und weiter dieses riesige Haus bewohnen dürfen! Dafür ist es jetzt schon am frühen Morgen sehr sehr heiß….
      Und dass die Reisegötter weiterhin gut gestimmt bleiben, werde ich ein Räucherstäbchen in einem Tempel anzünden 🙂
      Grüße nach Köln
      Jens 😀

  • Hey Luder,

    immer wieder schön von Dir zu lesen.

    Ein paar Tage nicht reingeschaut und Du bist am anderen Ende der Welt. Cool.

    Wir sind jedenfalls auf die nächsten Berichte gespannt und halten so lange in der „Haigerer“ die Stellung. Und… bald ist „es“ soweit 🙂

    Liebe Grüße, Murci und Heiko

    • Hallo Murci & Heiko,

      schön dass ihr immer hier vorbei schaut! Murci hat dem nächst ja noch mehr Zeit, wenn sie „nur noch zu Hause“ ist 🙂 (DOPPELGRINS)! Ich hoffe, dass alles soweit in Ordnung ist und ich mich um meinen Beamten-Pensions-Einzahler-Nachwuchs keine Sorgen machen muss! Also, dann haltet die Stellung im Haigerer-Hof und grüßt mir schön den Rest in Frankfurt!

      Grüße Jens 😉

  • Hallo du Bummler, es is wieder mal ein Traum das zu sehen. Der Sprung von Südamerika nach Indonesien ist ja gewaltig, kulturell u. menschlich. Wir freuen uns schon auf die nächsen Stationen.Erhole dich gut von deiner Erkältung!!!!!In liebe deine Eltern

    • Bali ist sehr schön,die Menschen sind nett, das Essen top und die abgelegenen Strände bestimmt super! Meine Erkältung geht es gut, sie verabschiedet sich langsam und ich denke in drei Tagen dürfte ich sie los sein. Na bei der Wärme hier ist das recht einfach!

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