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“Wege – Irrwege – Umwege” und die Unterwelten in Berlin

Früh mogens ging zum Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Dort erwartete uns eine nette Mitarbeiterin, die uns das Gebäude, die Aufgaben und Organisation erklärte. Danach gab es wieder eine viel zu kurze Diskussion und schon ging es ab in die Ausstellung “Wege – Irrwege – Umwege”. Hier war ich wieder enttäuscht von der Organisation, da diese Ausstellung bestimmt sehr interessabnt ist für Leute, die nicht gerade aus Frankfurt kommen. Warum es für Frankfurter etwas uninteressant ist, ganz einfach, diese Ausstellung gibt es etwas kleiner auch in der Paulskirche zu sehen. Also, nicht Neues. OK, bis jetzt war die Fahrt recht interessant und gut organisiert, auch auf den Hintergrund, dass die Rentner eh kaum laufen konnten und sonst nichts machen konnten :-).

Nach dem Mittagessen seilte ich mich ab, ich brauchte mal action, da nun ene dreistündige Stadtrundfahrt anstand, bei der ich eh eingeschlafen wäre. Am abend vorher habe ich mich noch schnell schlau gemacht und im Internet den Vereine Berliner Unterwelten e.V. gefunden. gesangt getan, schnell zum Gesundbrunnen mit der S-Bahn und den Eintrittkartenschalter/Büro gesucht. Es war 14.40 Uhr und die 15.00 Uhr Tour war ausgebucht. Also entschied ich mich für die 16.00 Uhr Tour 3 “U-Bahn, Bunker, Kalter Krieg”. Bin noch einmal kurz durch das Einkaufszentrum am Gesundbrunnen gelaufen und habe dann den Eingang der Tour 3 gesucht. Die Tour ging gute 90 Minuten und als erstes besichtigten wir die Zivilschutzanlage „Blochplatz“, die gerade einmal 1318 Personen im zweiten Weltkrieg für 48 Sunden beherbergen konnte. Danach ging es in den U-Bahnhof Pankstraße, der 1977 als Zivilschutzanlage fertiggestellt wurde. Übrigens werden alle Anlagen nicht mehr richtig instandgehalten und ganz ehrlich denke ich nicht, dass diese Zivilschutzanlagen im Ernstfall nie funktioniert hätten. Die Tour war super und wenn ich wieder in Berlin bin, werde ich noch andere Touren besuchen. Wirklich empfehlenswert!

Am Abend ging es mit der Gruppe zum Essen in die Peking Ente in der Voßstraße 1 wo einst Hitlers Reichskanzlei stand. In der Peking Ente sollen immer wieder Politiker zu sehen sein und Barbra Streisand hat dort ihren Hochzeitstag gefeiert. Naja, es ist halt ein chinesisches Restaurante mehr aber auch nicht! Nach dem Essen ging es noch zu Fuß durch das Brandenburger Tor und von dort aus Unter den Linden zum Alex. nach einem Bierchen ging es dann mit dem TXL zurück ins Hotel. Morgen geht dann nach dem Frühstück zurück nach Frankfurt.

Mein Fazit zu der Informationsfahrt: Ein tolle Sache, jedoch sollten die Inhalte noch etwas mehr auf die Arbeiten der Ministerien bezogen sein und es mehr Zeit geben um sich mit diesen Leuten besser auszutauschen. Ich fänd es doch gut, wenn mehr junge Wähler in den Genuß einer solchen Fahrt kämen.

Über den Autor

Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
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