Backpacker Weltreiseblog OVERLANDTOUR
Schloss Schönbrunn
Schloss Schönbrunn

Das ist der Slogan mit dem die Stadt wirbt! Und, ja ich kann ihn nachfühlen.

Es begann wieder einmal in Asien, als ich auf meiner Weltreise 2012 war. Ich war am Reisen und wie das so ist, irgendwie lernt man jemanden kennen, der wiederum jemand kennt und so passiert es dann, dass man eineinhalb Jahre später ein wahnsinniges Wochenende in Wien verbringt.

In meinem Fall hatte ich Christina noch nicht einmal persönlich in Asien kennen gelernt. Damals wollten wir ein Stück gemeinsam reisen und uns treffen, aber irgendwie kam es nie dazu. Warum weiß ich nicht mehr genau, war sie damals in Papua länger hängen geblieben oder wo anders?

Reisen ist Bewegung…

und es kam damals nicht zu einem Treffen, aber der Kontakt ist nie abgebrochen. So buchte ich mir einen Flug nach Wien, ganz nach dem Motto JETZT ODER NIE!

Christina holte mich am S-Bahnhof bei ihr in der Nähe ab. Nachdem ich meinen Rucksack abgelegt hatte, ging es gleich weiter. Sie ging zu einer Firmenfeier und mich lieferte sie an der Donau zum Public Viewing ab.

Strandbar Hermann – Die Public Viewing Location

Strandbar Hermann - WM Übertragung USA- Deutschland

Strandbar Hermann – WM Übertragung USA- Deutschland

Das ist schon verrückt, da bin ich in Wien, will mir das Spiel USA-Deutschland ansehen und gehöre zu den gefühlten 98% Deutschen in der Strandbar. Die Strandbar Herrmann liegt am Donaukanal-Urania und strahlt Sommer, Sonne, Sand aus. Die Liegestühle waren bereits komplett belegt und auch sonst war die Strandbar überfüllt. Als ich im Schatten ein Plätzchen gefunden hatte, stand doch tatsächlich ein Wiener neben mir. Da das Spiel nicht besonders interessant war, kamen wir vom „fußballfachsimpeln“ auf die vielen Deutschen zu sprechen. Er meinte, dass in Wien ca. 40.000 Deutsche leben – die meisten davon seien wohl Studenten. Das hätte ich nicht gedacht, vor allem glaube ich, dass um mich herum 10% der Deutschen stehen. Das Spiel endete 1:0 für Deutschland und ich war verwundert, dass die Österreicher für Deutschland waren.

Österreicher und Deutsche verstehen sich prima

Auch, dass die Meinung über die Deutschen so positiv war und viele Deutschland den WM-Titel wünschen hat mich überrascht. Normalerweise wird immer nur davon geschrieben, dass sie ihren „großen Bruder Deutschland“ nicht mögen. Das scheint mir aber nur noch von der Boulevardpresse hochgehalten zu werden. Ich nehme es schon mal vorweg – Ich habe mich das ganze Wochenende so herzlich empfangen gefühlt – Es war einfach herrlich!! Vielen Dank euch allen!

Ab in den Volksgarten

Nach dem Spiel ging es in den Volksgarten, aber nicht zum spazieren gehen, sondern um Party zu machen. Zusammen mit einer weiteren Freundin trafen wir dort noch weitere Freunde von Christina und somit stand der Party nichts mehr im Wege. Der Volksgarten beinhaltet eine schöne große Clubdisco. Die Disco selbst hat einen schönen Garten, in dem im Sommer schon gut gefeiert wird. Nachdem es etwas kühler wurde zog es uns dann nach drinnen, wo bis weit nach Mitternacht weiter ging.

Schloss Schönbrunn zum Frühstücksnachtisch

Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn

Die Nacht war kurz und somit ging es nach dem mittäglichen Frühstück raus zum Schloss Schönbrunn. Den Besuch im Schloss haben wir uns gespart, dafür ging es durch den wunderschönen großen Garten. Der kleine Aufstieg zum „Schönbrunner Berg“ lohnt sich nicht nur wegen der „Gloriette“, sondern für die Aussicht über den „Kronprinzengarten“, dem Schloss und der dahinterliegenden City. Auf dem Rückweg noch kurz am „Neptunbrunnen“ vorbeigeschaut bevor es am „Palmenhaus“ Richtung Ausgang geht. Der Park ist so groß, so schön und man kann dort lange verweilen.

Da der Nachmittag schon angebrochen war ging es noch kurz in die Stadt. Die „Ruprechtskirche“ war leider verschlossen. Weiter ging es über den Graben zum „Stephansdom“ und noch kleineren Sightseeings-Punkten durch die Fußgängerzone.

Donauinselfest

Ein Glück, dass gerade an meinem Besuchswochenende das Donauinselfest war. Christina und ich fuhren abends hin und trafen ganz unverhofft auf eine Freundin von ihr. Zusammen ging es dann zu einer der Megabühnen und bei House bis Technoklängen von den DJs wurde bis Mitternacht gefeiert.

Das Gleiche passierte dann am Folgeabend, jedoch diesmal war es eine andere Freundin. Das Donauinselfest fasst acht riesige Bühnen und es kommen ca. 3 Millionen Besucher jährlich und dann trifft man mal so per Zufall jemand – verrückt und lustig!

Die Partynächte der Bettel-Alm

Party mit Christina in der Bettel-Alm

Party mit Christina in der Bettel-Alm

Wer macht noch Party in den Skigebieten? Ich eher nicht, da ich leider kein Ski fahren darf, aber dafür gibt es ja die Partystadt Wien. Die Bettel-Alm hat zwei verschiedene Locations. Am ersten Abend besuchten wir die ältere Bettel-Alm in der Johannisgasse und die Zweite Bettel-Alm am Lugeck in der Sonnenfelsgasse.

Beide Locations sind top, vom Ambiente, der Musik bis Publikum hat alles gestimmt. Daher war es wohl kein Wunder, dass wir beides Mal erst morgens um sechs Uhr den Heimweg angetreten hatten!

Kennst du die Bettel-Alm und hast du schon mal Party dort gemacht? Oder hast du einen eigenen Favoriten in Wien, den Du empfehlen kannst?

Mein persönliches Highlight – Der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek

Hofburg - Wien

Nach der zweiten Partynacht ging es Mittags wieder auf Sightseeingstour. Es gibt viel zu sehen in Wien, von der Wiener Karlskirche, dem Wiener Naschmarkt, dem Stephansdom, der Hofburg, dem Maria-Theresien-Denkmal, das zwischen den identischen Gebäuden des Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum steht bis hin zur Österreichischen Nationalbibliothek und noch vieles mehr.

Ich bin jetzt schon ein wenig in der Welt herumgekommen, jedoch blieb mir kurz der Atem weg, als ich den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek betrat. Was für ein Raum, welche Magie, welch ein Gefühl – ich kann es gar nicht so beschreiben. Aber alleine nur für diesen Eindruck hat sich der Besuch in Wien gelohnt – unglaublich!

Am Abend noch über dem Prater

Auf dem Prater

Auf dem Prater

Der Prater ist schon ein muss, auch wenn ich mir aus den Fahrgeschäften gar nichts mache. Jedoch gehört der Prater wie eine Melange zu Wien – Ein Muss! Nachdem wir von der U-Bahnstation über den Prater gegangen waren, kehrten wir zum „Schweizer Haus“ ein. Ich muss jetzt ganz ehrlich sagen, dass ich dort nie hingegangen wäre, wenn ich alleine unterwegs gewesen wäre. Mich hätte der Touri-Charakter des Lokals abgeschreckt. Jedoch die Wiener lieben es und es ist voll mit Wienern. Ich fand es sehr angenehm, das Essen war gut und lustig fand ich, dass auf der Speisekarte „ein Paar Frankfurter“ statt „Wiener Würstchen“ stand.

 

Ein großes Dankeschön

Christina – Vielen vielen Dank für die Rundumbetreuung. Deine Freunde waren riesig mich so herzlich aufzunehmen, als ob wir uns schon Jahrzehnte kennen würden. Die leckeren Muffins, der Gemüsestrudel, deine Gastfreundschaft. Es ist so schade, dass wir uns in Asien nicht getroffen hatten, aber ich hoffe, dass wir das entweder nachholen oder uns sonst irgendwo wieder treffen! Ich sag nur „Welcome to Frankfurt“!

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Ein toller Bericht mit noch mehr tollen Fotos. Fehlt nur das klassische Wiener Schnitzel!
    Sag bescheid, wenn du mal wieder in Wien bist und ein wenig Architektur anschauen magst 🙂

  • Wie immer traumhaft schöne Bilder, es kommen die eigenen Eindrücke von Wien wieder! Schön angenehm zu lesen. Man erlebt alles nochmals mit. Danke

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