Backpacker Weltreise Blog OVERLANDTOUR

03.12. bis 22.12.2004
Kleines Vorwort: Ich habe mir wiedermal jeden Tag ein paar Notizen gemacht. Diese Notizen habe ich hier etwas überarbeitet wieder gegeben. In meinen Texten finden sich immer wieder mal Links zu Webseiten, auf den es zu diesem Thema noch ein paar Informationen gibt . Ich hoffe, dass alle Links funktionieren, ich werde diese nicht mehr überprüfen. Am Ende habe ich noch ein paar wichtige Links aufgeschrieben, die jeder, der in Süd Afrika Urlaub macht brauchen kann.

Freitag 03.12.04
Der Flug ist pünktlich in Johannesburg gelandet. Mit den ersten Bus bin ich ans Terminal gefahren und die Schlangen an der Immigration waren auch nicht sehr lang. Leider dauerte es etwas bis meine Tasche zum Vorschein kam. Am Ausgang wartete schon ein Fahrer auf mich, der mich nach Sandton brachte, wo Olaf und Natalie wohnen. Auf dem Weg dorthin, musste der Fahrer erstmal an einem Geldautomaten halten, damit ich ihn überhaupt bezahlen konnte. Am frühen Nachmittag kam Olaf und Natalie nach Hause und nach über einem halben Jahr haben wir uns endlich wieder gesehen, übrigens stand ein Savanna auf dem Tisch bereit. Am Abend sind wir noch gut essen gegangen und danach bin ich erschöpft ins Bett gefallen.

Samstag 04.12.04
Ausgeschlafen! 6.00 Uhr die Sonne scheint ins Zimmer und ich stehe so langsam auf. Am Vormittag will ich mit Olaf einkaufen gehen. Wir fahren beim deutschen Metzger und Bäcker vorbei. Danach wollte ich nach Johannesburg rein und wir sind nach Jo´burg Newtown gefahren. Newtown ist der erste Stadtteil, der wieder belebt werden soll. Bei der South African Breweries, die dort ein kleines aber recht feines Museum hat, haben wir zwei Biere auf deren schönen Terrasse getrunken bevor wir wieder zurück gefahren sind. Den Nachmittag haben wir im Garten verbracht und am Abend kamen noch ein paar Freunde (aus Frankfurt, die auch gerade Urlaub machten) vorbei und wir haben gegrillt. Das schlechte an diesem Tag war nur, dass ich mir meine Glatze total verbrannt hatte!

Sonntag 05.12.04
Heute morgen kommt eine Freundin aus Spanien mit ihrer Schwester am Flughafen an, mit denen ich einige Zeit herumfahren werde. Dank Olaf konnte ich mit seinem Auto an den Airport fahren und das mit dem Linksverkehr üben und es hat auf Anhieb wieder super geklappt. Danach bin ich auf den B&B Markt in der 6th Ave in Sandton gegangen, der sehr schön ist und man viele tolle Sachen kaufen kann. Am Abend sind wir alle zusammen ins Restaurant Mojo´s gegangen. Das Restaurant kann ich nur empfehlen.

Montag 06.12.04
Auf nach Sabie, aber zuvor gibt es wieder mal etwas Stress bei der Autovermietung Sixt/Temprest, den scheinbar stimmen die Gruppen in SA mit denen in Deutschland überein. Nach etwas Diskussion bekomme ich einen Toyota Corolla anstatt einen Toyota Tazz, muss aber 600 Rand mehr bezahlen. Das ist aber OK und der Corolla ist ein gutes Auto. Mit dem Auto geht es jetzt nach Sabie. Ich habe ein Pocket PC mit Navigationssoftware von Falk für Südafrika und Sabie erreiche ich am frühen Nachmittag. Zu der Navigationssoftware von Falk ist folgendes zu sagen: Die Software funktioniert in Städten wie Durban und Cape Town gut, dort habe ich sie benutzt. Über das Land hinweg geht es auch einiger maßen, aber ein Karte sollte man trotzdem parat haben. Man sollte sich auch nicht verwundern, wenn es mal sagt 100 km gerade aus und plötzlich sagt Frau Falk „bitte wenn möglich wenden“ oder „rechts abbiegen“ wenn keine Straße da ist! Im Backpacker Sabie habe ich meine erste Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Ich kannte den Backpackers von letzten mal und kann ihn nur empfehlen. Am Nachmittag war ich noch einen Panncacke in Graskopp essen und habe dort noch eingekauft, bevor der Abend beim Billard im Backpacker zu ende ging.

Dienstag 07.12.04
Früh geht es los in Richtung Blyde River Canyon. Ein kleines Frühstück gibt es wieder in Graskopp und dann geht es weiter zu den folgenden Sehenswürdigkeiten. Pinacale, Berlin Falls, Goods Window, Dree Rondavels, Mac Mac Fals und die Photholes. Ja was soll ich sagen es ist einfach wunderschön die Umgebung und in Natur ist es sehr beeindruckend. Ab Abend kaufe ich wieder im Spar in Graskopp ein. Ein Gewitter zieht auf und nach einem Blitz und Donner gehten im Spar die Lichter aus. Zum Glück ging der Strom kurz drauf wieder und ich konnte doch noch einkaufen. Das Essen war gerettet. Gegen 22.00 Uhr bin ich dann mit den Leuten vom Backpacker noch mal weggegangen um die „glowing mushrooms“ anzusehen. Wir sind dann zusammen an den höchsten Wasserfall in der Umgebung gefahren. Wir waren drei Leute vom Backpacker und zwei Gäste und zwei Hunde. Weiter ging es dann zu Fuß und es war stock dunkel. Aus diesem Grund haben wir uns an die Hände genommen, damit niemand verloren gehen konnte. Und plötzlich waren sie da, die „glowing mushrooms“ (glühende Pilze). Im ganzen Wald leuchteten sie. Sie wuchsen am Boden und auf den Ästen es war einfach toll. Mit der Taschenlampe haben sie uns dann die Pilze bei Licht gezeigt. Vielleicht sind sie gerade 3-5 mm groß (wie eine Stecknadel) und im Licht sehr unauffällig. Weiter ging es dann noch an den Wasserfall, der Himmel war über uns Sternen klar und in der Umgebung sah man Gewitterwolken und Blitze. Es war schon ein Erlebnis!

Mittwoch 08.12.04
Ich fahre gegen 5.30 Uhr los Richtung Kruger Park. Gegen 7.30 Uhr erreiche ich das Numbi Gate und fahre im Park erstmal Richtung Camp Sukuza, wo ich eine kleine Kaffeepause mache, weiter ins Camp Lower Sabie. Bis Sukuza habe ich kaum Tiere gesehen, aber das sollte sich dann ändern. Zebras, Giraffen, ein Cameleon und reichlich Impalas. Das Wetter ist bedekt und es sind auch nur 23 Grad, gegen 15.00 Uhr erreiche ich dann Lower Sabie. An der Rezeption gibt es diesmal keine Probleme, aber als ich zu meiner Unterkunft komme ist kein Bett oder irgendwas anderes im Zimmer! Es wurde gerade das Dach gemacht und ist noch nicht wieder bezugsfertig. An der Rezeption wieder angekommen bekomme ich sofort ein anderes Zimmer. Um 17.00 Uhr beginnt der Nightdrive, den ich mit dem Zimmer sofort mitgebucht habe, da man einem großen Fahrzeug mehr sieht. Es ist wunderbar, so viele Tiere habe ich das letzte Mal nicht gesehen. Das beeindruckenste war, als der LKW in einer Herde Büffel stand, die nach einer gewissen Zeit sogar an das Fahrzeug heran kamen. Der wunderschöne Nightdrive ging nach ca. 3 Stunden zu Ende. Danach bin ich in das Restaurant um das Buffet zu plündern und danach früh ins Bett zu gehen, …

Donnerstag 09.12.04
… der Wecker gegen 3.00 Uhr in der Früh ging. Der Morningdrive stand auf dem Programm. Leider gabe es in den drei Stunden nicht viel zu sehen, da es sehr sehr klat war und die Tiere wohl auch noch im warmen Versteck liegen geblieben sind. Aber wenigstens ein White Rhino und ein Hippo habe ich gesehen. Danach habe ich mich bis um 9.00 Uhr nachmals ins Bett gelegt um danach ins Swasiland zu fahren. Auf dem Weg bis zum Gate Crocodial Bridge habe ich wieder eine Menge Tiere gesehen. Zwei Elefanten, Griraffen und Zebras, es war wieder toll. Die Fahrt danach ins Swasiland war nicht besonders schön, da das Wetter immer schlechter wurde. Die Einreise an der Grenze war sehr leicht. Ich war froh als ich den Nebel und die Sichtweite von 10m überstanden hatte und im Backpacker erreichte. Leider konnte ich nicht viel vom Swasiland sehen, da es sehr sehr nebelig war und es recht stark regnete. Der Abend ging dann bei einem guten Essen zu ende. Das Essen wurde vom Backpacker angeboten, gegrilltes Impalla mit Butternut, Reis und Salat. Es war einfach lecker und der Preis war auch sehr gut, 25 Rand = ca. € 3,00. Das Essen wurde traditionell in einer Art Scheune zubereitet. Leider war ansonsten der Backpacker „Sondzela“ sehr dreckig, besonders die Küche! Das nächste Mal würde ich lieber im „Big Game Parks“ übernachten. Beide liegen im gleichen Game Park!!

Freitag 10.12.04
Der Tag beginnt gut, das Wetter ist wieder schön. Ich fahre um 7,30 Uhr los um noch was vom Big Game Parks zusehen. Es ist der älteste und größte Game Park im Swasiland. Leider sind durch die letzten Tage, in den es nur geregnet hat die Straßen so schlecht, dass sie mit einem normalen Auto fast nicht – bis nicht – befahrbar sind. Ich fahre am Hippopool vorbei in das Campe Big Game Parks und laufe ein kleine Runde. Am Hippopool angekommen, macht mich ein Warnschild auf Krokodile aufmerksam! Bitte nicht so nah am Wasser laufen! Später im Camp habe ich noch mal nachgefragt und die sagten es gäbe viele Krokodile und das Schild wäre kein Witz!! Naja, ich habe es überlebt. Auf dem weitern Weg habe ich viele Impalas und Zebras gesehen und sogar eine Echse (kein Krokodil) ist mir über den Weg gelaufen. Da ich heute noch Harrysmith in den nördlichen Drakensbergen erreichen will, fahre ich weiter. Da ich schon seit über drei Jahren kein Ticket mehr wegen zu schnell fahren erhalten hatte, sollte meine Glückssträhne bald ein Ende haben. Da plötzlich ein Polizist aus dem Nichts auf die Straße sprang und mir dann freundlich erklärte ich sei in einer 80 Zone 108 km/h gefahren. Erst dachte ich, die Zocken mich ab, aber als auf einmal mehrer Leute (auch Einheimische) hinter mir zum zahlen einreihten hatte ich das Gefühl nicht mehr. Der Strafzettel kostete mich 60 Rand und eine Quitung bekam ich zu meiner Verwunderung auch. Nach der Einreise in Südafrika erreicht ich Harrysmith am Abend, wo mich ein kleiner Backpackers erwartete. Mir wurde noch ein super Lokal empfohlen und somit ging der Tag auch zu ende.

Samstag 11.12.04
Der Backpacker in Harrysmith war klasse und ich verlasse nun diese kleine Stadt. Der Weg soll mich zum „Amphitheatre“ in den Royal Natal National Park führen. Da ich schon bei meiner letzten Reise dort hin wollte, aber nicht wusste wo es war, war der Tag gekommen! Aber wo ist es nur? Nach einer Irrfahrt und einer verlorener Stunde hatte ich es dann gefunden! TIPP zum Weg!!! Hier ist eine kleine Wegbeschreibung für die, die sich das Amphitheatre ansehen wollen. Ihr fahrt auf der der R74. Zwischen der Stadt Bergville und dem Oliver´s Hoek Pass gibt es eine Abfahrt „Nothern Drakensberg“ und dem Hotel „Mont Aux Sources“. Dort müsst ihr dann von der R74 abfahren. Die Straße immer weiter geradeaus (ihr kommt an einigen Hotels und Campingplätze vorbei) bis ihr das Schild „Royal Natal National Park“ seht. Kurz darauf kommt ein kleines Kassenhäuschen, dort dürft ihr 25 Rand per Person zahlen, aber dafür bekommt ihr auch was geboten. Leider habe ich dann einen kleinen Fehler gemacht und ich bin im Nachbartal wandern gegangen. An der Infostelle haben sie mir den Weg wieder mal falsch beschrieben, daher rate ich jedem zweimal nachzufragen! In bin dann über die Cascaden, in den man baden kann, zu den Tigerfalls gelaufen. Die Wanderung dauerte ca zwei Stunden. Am Anfang ist es sehr steil, aber oben angekommen war es ein richtig schöner kleiner Rundweg mit tollen Aussichten! Wenn man wieder unten ankommt, läuft man durch ein altes Hotel, das total zerfallen und kaputt ist. Mir kam es wie eine kleine Geisterstadt vor. Schade, denn Hotelanlage liegt so schön! Ich fragte jemanden, warum das Hotel so zerfallen ist und mir wurde gesagt, dass der Besitzer vor drei Jahren gestoben sei. Ich habe dann noch mal nach dem Amphitheatre gefragt und siehe da der Weg wurde mir erklärt. Leider waren am Nachmittag dann so viele Wolken aufgezogen, so dass ich das Amphitheatre nicht richtig gesehen habe und eine Wanderung war dann auch nicht mehr drin!! Aber das hole ich irgendwann nach! Dann werde ich am Campingplatz zelten, den der ist sehr schön und sauber. Danach bin ich nach Champange Carstel weitergefahren. Auf den Weg zu meinem nächsten Backpackers Inkosana Lodge gibt es auf der R60 ein nettes Cafe „Waffel Hut“. Die Waffeln sind richtig lecker. Von dort aus ist es nicht mehr weit und den Abend habe ich dann in der Lodge verbracht, wo man auch toll essen kann (muß man aber vorbestellen!) und die Ruhe gut tut.

12.12.04 Sonntag
Eine kleine 2,5 Stunden Wanderung bei Champange Carstel habe ich gemacht. Da geht es mal nicht so steil hinauf. Jetzt ging es weiter zum Sani Pass bei Underberg (südliche Drakenberge). Gegen 15.30 Uhr war ich dann im Sani Lodge Backpackers. Es war einfach super heiß und die Sonne brannte förmlich vom Himmel, daher ist keiner mehr weggegangen, der im Backpacker angekommen war. Aber wie das so ist, trifft man immer interessante Leute und der Tag ging auch wie im Flug zu ende.

13.12.04 Montag
Heute mache ich die Sani Pass Tour mit dem 4×4 Land Rover Tour mit, die vom Backpacker angeboten wird. Es geht um kurz nach 8.00 Uhr los Richtung Lesotho über den Sani Pass. Der Land Rover war voll mit 9 Personen besetzt incl. Fahrer. Der Pass ist wirklich mit einen Mietwagen nicht zu befahren, der Land Rover hatte schon manchmal etwas zu kämpfen. Unserer Guide hat uns während der Fahrt sehr viele Informationen zur Geschichte des Passes, der Flora und Fauna erzählt. Die Landschaft ist wunderschön. Oben auf dem Pass ist die Grenzstation und auch der höchste legale Pub Afrika´s , den wir bei der Heimfahrt einen Besuch abstatten wollen. Die Fahrt ging weiter nach Lesotho rein über den zweit höchsten Pass Thabana Ntlenyana Afrikas. Geendet hat die Fahrt bei einer Lesothoer Familie. Der Mann zeigte uns mit vollem Stolz seinen eigenen Gemüsegarten, danach seine Hütten und bat uns sogar rein. Sein selbst gebrautes Bier sah eher milchig aus, schmeckte auch ein wenig so, aber im Nachgeschmack konnte man etwas Biergeschmack erkennen. Auf der Fahrt dahin habe ich viele Einheimische gesehen, die sehr sehr arm sind. Die Kinder rennen an das Auto ran um Bonbons zu bekommen. Man glaubt es fast nicht, wenn man es nicht selber gesehen hat. Es ist schon sehr beeindruckend, wenn man South Africa mit Lesotho vergleicht. Schon während der Hinfahrt zog ein Gewitter auf und während der Rückfahrt hat es sogar angefangen zu schneien. Immerhin war der höchste Punkt 3482 m hoch. Gegen 16.30 sind wir wieder zurück gewesen. Der Rest des Tages ging dann auf der Terrasse mit netten Leuten zu ende.

14.12.04 Dienstag
Jetzt ging es nach Durban! Im nachhinein NIEWIEDER DURBAN!!! In Durban war ich noch nie, daher bin ich gespannt darauf, was mich erwarten wird. Ich habe nur gehört, dass die Stadt im Stil der 70er Jahre (Hochhäuser aus Beton) und schmutzig sein soll. Ja, was soll ich sagen, es war vor einem halben Jahr die richtige Entscheidung Durban nicht zu beachten. Es ist dreckig nicht sicher und es gibt alte Hochhäuser aus Beton, die in einem sehr schlechten Zustand sind. Im Backpackers wurde mir gleich geraten das Auto in den Hof zu fahren. Des weitern wurde mir ein Stadtplan gegeben, in dem die Bezirke eingezeichnet sind, wo man sich nicht blicken lassen darf. Z.B. die Abkürzung PPCD = PimpProstituteCocainDealer (Zuhälter Prostituierte Kokain Dealer) wurde eingezeichnet. Naja, jetzt bin ich hier und fahre mit dem Taxi zum „Workshop“. Der Workshop ist ein altes Bahn-Depot, das zum Einkaufszentrum umgebaut wurde. Davor und in der Stadt gibt es einen Art Markt, Stände die Kleinigkeiten verkaufen. Beides ist nicht lohnenswert. Da ich mich nicht sicher fühle bestelle ich mir ein Taxi und fahre an den Strand. Dabei geht es durch den PPCD-Bereich, den der Taxifahrer selber meiden will, aber wegen einer Straßensperrung müsste er da durchfahren. Da mir geraten wurde nichts mitzunehmen, hatte ich auch meine Digicam nicht mit. Bin vom Nothern Beach bis zum South Beach gelaufen, aber da ist nicht viel los: Stände, Beton und viel Polizei. Da es sich wieder nicht lohnte, sich länger dort aufzuhalten fuhr ich wieder mit dem Taxi in den Backpackers. Übrigens, wenn ihr doch mal nach Durban kommt, dann geht nicht in den Tekweni Backpackers. Dieser Backpackers ist so was von schmutzig, die Zimmer habe gestunken, die Betten waren schlecht, es gibt Riesen-Karkalaken, es ist einfach ECKELHAFT!!!! Wenigstens gibt es fünf Minuten davon entfernt ein gutes Restaurant und Bars. Zum Badeurlaub wurde ich jedem etwas außerhalb (Wildcoast) von Durban empfehlen, erstens ist es billiger, zweitens schöner und drittens sicherer! Mich sieht Durban nie mehr wieder!

15.12.04 Mittwoch
Endlich kann ich an den Airport! Um 8.00 Uhr fahre ich schon hin, gebe meinen Mietwagen ab und frühstücke gleich dort. Um 11.00 Uhr geht es dann mit kulula.com nach Cape Town. Den Flug hatte ich per Internet schon zu Hause gebucht. Gegen 13.00 Uhr ist die Maschine gelandet. Bei Sixt gibt es wieder Probleme mit dem Mietwagen, na ja mittlerweile bin ich es schon gewohnt! Fühle mich aber wieder einmal verarscht. Jetzt fängt die Suche nach einer guten Unterkunft an. Einen Reinfall wie in Durban möchte ich nicht noch mal erleben. Ich habe dann auch einen super Backpacker gefunden. Es ist der Big Blue Backpacker . Ich kann ihn nur empfehlen, sehr zentral gelegen. Ich brauchte 10 min zu Fuß zur Waterfront, mit einem Taxi ist man in paar Minuten in der Long Street und mit dem Minibus schnell am Beach. Also, alles was wichtig ist. Ich beziehe mein Bett, gehe noch etwas einkaufen und laufe an die Waterfront um den Abend dort ausklingen zu lassen. Mit dem Taxi bin ich dann nach Hause gefahren.

16.12.04 Donnerstag
Der Tag fing leider nicht gut an! Als ich zum Auto kam, war hinten die Scheibe eingeschlagen. Zum Glück war aber das Radio noch drin und sonst war eh nichts im Auto. Da ich das Auto sowieso abgeben wollte, fahre ich zur Sixt in die Mainroad. Bei der Sixt wird ein Unfallbericht ausgefüllt, meine Cellnumber habe ich dort hinterlassen und am nächsten Tag wollen sie anrufen um mir zu sagen was die Scheibe kostet. Von dort aus laufe ich an die Waterfront, wo ich mit der Fähre nach Robben Island fahre. Robben Island eine Insel 12 km vor Cape Town auf dem das Gefängnis ist, wo Nelson Mandela 18 Jahre gefangen war. Nach einer guten ½ Stunde fahrt legten die Fähre auf Robben Island an. Als erstes ging es mit einer Busfahrt über die Insel weiter. Dabei wurde erklärt, was wann wo und wie passierte und Häuser und Einrichtungen erklärt. Leider konnte man nur schlecht aus dem Bus fotografieren. Dann folgte ein Rundgang durch das Gefängnis. Leider konnte man den Guide schlecht verstehen. Die Führung war aber trotzdem interessant. Die Zelle von Nelson Mandela wurde natürlich auch gezeigt. Nach gut drei Stunden war ich dann mit der Fähre zurück in Cape Town. Am Abend hat mich Christian, ein Zimmerkollege, mit auf den Tafelberg genommen. Ab 19.00 Uhr kostet die Fahrt nur noch die Hälfte, allerdings sollte man spätestens gegen 18.30 Uhr da sein. Das Angebot möchten nämlich viele in Anspruch nehmen. Da heute den ganzen Tag keine Wolke am Himmel und auch über den Tafelberg waren, konnten wir einem wunderbaren Sonnenuntergang erleben. Danach sind wir mit Christian 1969 VW Käfer wieder nach Hause gefahren um danach mit dem Taxi in die Long Street aufzubrechen. In der Long Street essen wir erstmal gut und danach gehen wir in die Cocktailbar Barboia. Die Cocktails sind gut und billig. Gegen 1.30 Uhr fahren wir mit dem Taxi wieder zurück.

17.12.04 Freitag
Der Tag fängt gut an! Die Kosten der Autoscheibe sollen sich auf ca. 180 Rand belaufen, dies teilte mir die Sixt-Mitarbeiterin mit. Zur Sixt bin ich mit einem Minitaxi gefahren. Das habe ich zum ersten Mal benutzt und ca. € 0,50 gekostet. Die Minitaxis werden überwiegend von Farbigen benutzt und die Fahrweise der Fahrer ist auch nicht gerade sicher. Des weitern sitzen bis zu 16 Personen in diesem kleinen Bus, aber man kommt schnell irgendwo hin. Nach der Sixt bin ich in das Two Ozeans Aquarium gegangen. Da war ich schon beim letzten Mal drin und da das so beeindruckend war, wollte ich es noch mal ansehen. Der Besuch hat sich auch gelohnt und ich kann es jedem nur empfehlen. Den Nachmittag habe ich dann ganz relaxt im Backpackers verbracht, es ist ja auch Urlaub. Gegen 16.30 Uhr bin ich dann noch mit Sven aus dem Backpackers mit dem Minitaxi an den Beach in Clifton gefahren. Gegen halb sieben waren wir wieder zurück, da es kalt geworden ist. Ab Abend sind wir alle dann in die Long Street um etwas zu essen und noch ein paar Cocktails zu genießen. Dazu gab es noch ein paar Shooter und der Abend verging wie im Flug!

18.12.04 Samstag
Mit etwas Kopfweh, einem duseligen Gefühl bin ich aufgestanden. Kam wohl von den Shootern. Bin dann an die Waterfront und habe mit dem Doppeldeckerbus eine Stadtrundfahrt gemacht. In der Stadt bin ich abgesprungen um mich dort ein weinig umzusehen. Bin mal über die Long Street bei Tag und über den Green Market. Am Nachmittag bin ich dann mit Christian (Mitbewohner) noch mal an die Waterfront um Getränke im Supermarkt einzukaufen. Am Abend waren wir dann zusammen noch mit Sven im Newscafé etwas zu essen und eins, zwei Cocktails zu trinken.

19.12.04 Sonntag
Der Tag fing ruhig an und es sollte so bleiben. Nach dem Aufstehen bin ich mit den Anderen erstmal einen Kaffee trinken gegangen. Von dort aus sind wir dann weiter zu dem sonntäglichen Markt am Seapoint Stadium gegangen. Es soll angeblich der größte Markt in South Africa sein, aber der Markt in Johannesburg hat mir besser gefallen. Gegen 13.00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Nach einer kurzen Mittagspause sind wir dann mit Christians 1969 VW-Käfer in die Stadt um eine Ausstellung beim Botanischen Garten anzusehen. Danach haben wir bis zum Abend zu Hause relaxt und sind am Abend zur Waterfornt zu essen. Wir wollten mal Seafood essen. Den Sundowner haben wir dann wieder im Newscafé auf der Mainroad getrunken bevor der Tag zu ende ging.

20.12.04 Montag
Heute habe ich zusammen mit Christian und Sven eine Weintour durch die Winelands gebucht. Für die 335 Rand werden wir abgeholte und machen vier Weinproben um Stellenbosch herum mit. Das letzte Mal war ich vom südafrikanischem Wein nicht besonders begeistert und das sollte auch so bleiben. Aber zum Glück ist das ja bekanntlich Geschmackssache. Die Fahrt war aber ganz lustig. Den Abend haben wir dann wieder mal im Newscafé begonnen um ihn dann in der Bar vom Backpackers ausklingen zu lassen. Erika, eine Mitarbeiterin, hatte an dem Abend ihren letzten Arbeitstag und den haben wir mit ihr dann auch dort gefeiert.

21.12.04 Dienstag
Jetzt heißt es Tasche packen und die letzten Stunden, bevor ich an den Flughaffen fahre, verbringe ich an der Waterfront. Dort kaufe ich mir noch eine Jacke, da es in Frankfurt -4 Grad sein soll und ich will auch nicht frieren. Gegen 15.30 Uhr fahre ich mit dem Backpackerbus an den Airport. Bei VAT-Refound hole ich mir die Steuer für meine Neuanschaffungen zurück, checke ein und warte auf meinem Abflug.
Ein großen Dank wollte ich hier noch mal an Christian, Sven, Pia und Frieder richten, die ich alle Cape Town kennen gelernt habe und mir in der knappen Woche ans Herz gewachsen sind. Ich wünsche euch allen alles Gute und würde mich freuen, wenn wir uns wiedermal über den Weg laufen würden!!!
Bye, bye South Afrika bis nächstes Jahr

Links: www.coastingafrica.com –  www.vipbackpackers.comwww.bazbus.comwww.southafrica.netwww.cape-town.org

Klima und Wetter in Süd Afrika
Südafrika liegt auf der Südhälfte des Globus und weist darum Jahreszeiten auf, die zu denen auf unserer Nordhälfte „spiegelverkehrt“ sind. Wenn wir also in den Monaten Juli und August den Hochsommer genießen, herrscht in Südafrika „tiefer“ Winter.
In Kapstadt gibt es, wegen des gemäßigten subtropischen Klimas, allerdings keine extremen Wetterschwankungen. Es ähnelt dem Klima am Mittelmeer.
Südafrikas Klima ist das ganze Jahr hindurch mild. Die Temperaturen schwanken zwischen 0 und 15 Grad in kalten bis milden Wintern ( April bis September) und 20 bis 40 Grad in warmen bis heißen Sommern ( Oktober bis März). So ist unser Sommer die ideale Reisezeit für Besucher von der nördlichen Halbkugel, um ihrem dortigen Winter zu entfliehen. Die Gauteng Region hat heiße Sommer mit gelegentlichen Gewittern und recht kalte Winter, während die Winter im östlichen Teil mild sind.
Die Küstenstriche von KwaZulu Natal sind subtropisch (das ganze Jahr hindurch Badewetter!) mit hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer und sanften Winden im Winter. Das Kapinnere und der Freistaat haben warme, trockene Sommer und kalte, feuchte Winter. Schnee gibt es selten und nur auf den höchsten Bergen Südafrikas.

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Jens

Mein Slogan lautet „Reisen macht süchtig“. In Südafrika infizierte ich mich vor über 10 Jahren mit dem Reise-Virus und seit dem ist das Reisen meine Leidenschaft. Ich bereist gerne unbekannte Länder und schreibe über meine einzigartigen Abenteuer hier im Blog und möchte dich inspirieren selber auf Reise zu gehen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns auch bei Face, Twitter & Co. verfolgen würdest.

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